Andrang
Lange Schlangen vor Allgäuer Baumärkten - Einkaufen mit Masken

Seit Montag, 20. April, dürfen Gärtnereien, Bau- und Gartenmärkte wieder öffnen.
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  • Seit Montag, 20. April, dürfen Gärtnereien, Bau- und Gartenmärkte wieder öffnen.
  • Foto: Benjamin Liss
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Nach vier Wochen Zwangspause dürfen die Gärtnereien, Bau- und Gartenmärkte seit Montag, 20. April, in Bayern wieder öffnen. Dabei bildete sich auch vor dem Obi in Sonthofen eine lange Schlange aus wartenden Besuchern. Es durfte nur eine bestimmte Anzahl an Personen in den Markt. Ein Mitarbeiter desinfizierte jeden Einkaufswagen, erst danach durften Kunden den Wagen wieder benutzen. Ebenso wurden Chips für die Einkaufswagen verteilt, sodass kein Kunde sein Münzgeld in den Wagen stecken muss. Auch beim V-Baumarkt in Immenstadt bildete sich am Morgen schon eine Schlange, tagsüber war der Parkplatz dann voll.

Mehr Menschen tragen Mund-Nasen-Maske

Das Gebot der Bayerischen Staatsregierung zum Tragen von einem Mund-Nasen-Schutz zeigt offenbar Wirkung. Immer mehr Menschen tragen die Masken: In verschiedenen Farben und Formen, ein Teil hat sie selbst genäht, die anderen haben sie gekauft. Auffällig dabei: Mehr junge Menschen tragen Masken, ältere Personen sieht man nur wenige mit einem Schutz.

Wir haben uns vor Ort bei den Kunden umgehört:

Angelia Scholz aus Fischen: "Wir ziehen gerade um und müssen unser Bad renovieren. Seit zwei Wochen mussten wir in einem kleinen Planschbecken duschen, da wir unser Bad nicht fertig bekommen."

David Königel aus Altstädten:
 "Ich gehe nur mit einem Mundschutz einkaufen. Man kann sich zwar so nicht zu 100 Prozent schützen, aber besser als gar keinen Schutz zu haben."

Bernadette Mangold aus Martinszell: "Ich habe mir meinen Mundschutz in der Apotheke gekauft. Ich schütze so nicht nur mich, sondern auch andere. Speziell an meiner Maske: Ich kann eine Kompresse einlegen, die filtert die Luft dann zusätzlich."

Quirin Reh aus Sonthofen: "Ich trage keinen Mundschutz! Wer sagt mir denn, dass keine Viren an den Lebensmitteln sind oder den Verpackungen, die ich kaufe? Daheim laufe ich ja auch nicht mit Maske herum."

Lea Singer aus Rettenberg: "Ich halte meinen Abstand ein, so wie es uns vorgeschrieben wird. Sollte das nicht reichen und wir müssten Masken tragen, frage ich mich: warum nur in Geschäften oder in Bussen? Was ist, wenn ich spazieren gehe mit meiner Kontaktperson die jetzt jeder haben kann?"

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