Realistisches Szenario
"Giftige Chemikalien in Sonthofener Firma ausgetreten": Großübung für Feuerwehr und THW

Gefahrenstoff-Austritt in Sonthofer Firma – Großübung für Feuerwehr und THW
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Zu einer gemeinsamen Großübung rückten die Feuerwehren Sonthofen, Rettenberg und das THW Sonthofen vergangenen Dienstagabend aus. Angenommen wurde der Austritt von einem Gefahrenstoff in einem Fertigungsbetrieb in Sonthofen. Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte am Übungsobjekt im sogenannten "Sontrapark" in Sonthofen war schnell klar, dass das angenommene Szenario die Einsatzkräfte auf die Probe stellen wird.

Gefahrenstoff ausgetreten

"Angenommen wurde ein Austritt im zweiten Kellergeschoss. Zwei Personen liegen ohne Bewusstsein im Kellerbereich und müssen aufgrund des Gefahrenstoffes mit Chemieschutzanzügen gerettet werden. Neben der Menschenrettung, die absolute Priorität hat, gilt es, die ausgelaufenen Stoffe zu bestimmen und anhand von vorgeschriebenen Maßnahmen, die die Ausbreitung verhindern, zu definieren und umzusetzen", beschreibt Sonthofens Kommandant Markus Adler. Mit luftdichten Schutzanzügen haben die Einsatzkräfte die Personen gesucht, gefunden, gerettet und dann ein weiteres Auslaufen des Gefahrenstoffes verhindert.

Personen werden abgeduscht

Für die Übung extra angerückt: die Dekontaminations-Schleuse der Feuerwehr Rettenberg. In dieser Schleuse werden Einsatzkräfte, Patienten und Gerätschaften nach dem Einsatz dekontaminiert. Ebenso werden die Schutzanzüge der Einsatzkräfte und die Kleidung der Personen entfernt und anschließend abgeduscht.

THW auch im Einsatz

Das Technische Hilfswerk Sonthofen unterstützt die Kräfte der Feuerwehr mit weiteren Chemieschutzträgern, um die Rettung von Personen im Ernstfall sicher zu stellen. Zudem arbeitet das THW eng mit der Feuerwehr zusammen, um den austretenden Stoff zu bestimmen und weitere Maßnahmen zu treffen.

Zusammenarbeit sehr wichtig

"Besonders wichtig bei der Übung war die Zusammenarbeit der zwei Feuerwehren und des THW. Kommunikation und Schnittstellen müssen abgestimmt und geübt werden, um im Einsatzfall reibungslos zu funktionieren", so Markus Adler.

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