Einer von zwei Standorten
Corona-Testzentrum Kempten-Oberallgäu startet am Freitag in Sonthofen

Corna (Symbolbild)
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Gemäß dem Beschluss des bayerischen Ministerrats soll in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt bis spätestens zum Ende der Sommerferien ein "Bayerisches Testzentrum" eingerichtet werden. Damit soll ein ausreichendes, flächendeckendes Testangebot zur Verfügung stehen, insbesondere um auch einen reibungslosen Schul- und Kindertagesstättenbetrieb überall in Bayern ermöglichen zu können.

Der Landkreis Oberallgäu und die Stadt Kempten haben sich dazu entschieden, ein gemeinsames Testzentrum an zwei Standorten aufzubauen. Das Testzentrum wird an den Standorten von jeweils von Montag bis Freitag im Wechsel vormittags von 10 bis 14 Uhr und nachmittags von 16 bis 20 Uhr in Betrieb sein. Abhängig von den Voranmeldungen sind Abweichungen möglich. Die Vorbereitungen sind inzwischen weitgehend abgeschlossen, bereits am Freitag Nachmittag soll in Sonthofen der Betrieb gestartet werden. In Kempten wird der Betrieb Anfang nächster Woche aufgenommen.

Für den Standort Sonthofen wird der Marktanger genutzt, der bereits im Frühjahr als "Drive-In" für die Testungen genutzt wurde, am Standort Kempten wiederum das Gelände der ARI-Kaserne. Bei der Organisation und dem Betrieb des "Bayerischen Testzentrums" werden Stadt und Landkreis zunächst von THW und der Johanniter Unfallhilfe unterstützt. In den ersten drei Wochen übernehmen diese in bewährter Weise mit ehrenamtlichen Helfern den Betrieb. In dieser Zeit soll parallel das Ausschreibungsverfahren für den weiteren Betrieb in den kommenden Monaten durchgeführt werden.

Wer soll in den "Bayerischen Testzentrum" getestet werden?

Das Testangebot gilt für alle Bewohner und Bewohnerinnen Bayerns, auch für bayerische Reiserückkehrer.

WICHTIG: Erste Anlaufstelle für Personen mit Corona-typischen Symptomen sind und bleiben die niedergelassenen Vertragsärzte bzw. der kassenärztliche Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117.

Die Bayerische Teststrategie sieht außerdem eine (freiwillige) Reihentestung für pädagogisches Personal in Kindertageseinrichtungen sowie für Lehrkräfte und Schulpersonal vor. Die Organisation der Reihenuntersuchung erfolgt durch den jeweiligen Schulträger beziehungsweise die Schulleitung vor Ort. Die Reihentestung kann bei Vertragsärzten oder alternativ nach Terminvereinbarung durch die Schulleitung im Testzentrum durchgeführt werden. Die Entscheidung wird darüber vor Ort vom Träger oder der Leitung der Schule vor Ort bzw. dem Träger oder der Leitung der Kindertageseinrichtung getroffen. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt gilt ähnliches auch für Reihentestungen zur Prävention in infektionsgefährdeten Bereichen wie Alten- und Pflegeheimen.

Voranmeldung und Terminvergabe

Um einen möglichst reibungslosen Ablauf an den beiden Standorten zu gewährleisten, setzen Stadt und Landkreis bei ihrem Testzentrum auf Voranmeldungen mit Terminvergabe und eine digitale Datenübermittlung. Damit sollen Schwierigkeiten durch unvollständige oder unleserliche Angaben, wie sie beispielsweise an den Autobahntestzentren entstanden waren, vermieden werden.

Die Voranmeldung und Terminvergabe soll online erfolgen. Anmeldemöglichkeit besteht voraussichtlich ab Donnerstag Nachmittag über die Internetseiten des Landkreises Oberallgäu www.oberallgaeu.org und der Stadt Kempten www.kempten.de.

In Ausnahmefällen, wenn keine Möglichkeit besteht, sich online anzumelden, kann die Anmeldung ab kommender Woche von Dienstag bis Donnerstag in der Zeit von 13 bis 16 Uhr telefonisch unter der Nummer 08321 612-666 erfolgen.

Krankheitssymptome

Das COVID-19-Virus kann bei jedem Menschen andere Auswirkungen haben. Die meisten infizierten Menschen entwickeln leichte bis mittelschwere Symptome und werden ohne Krankenhausaufenthalt wieder gesund. Im Durchschnitt vergehen ab der Infektion mit dem Virus 5–6 Tage, bis bei einer Person Symptome auftreten. Es kann jedoch auch bis zu 14 Tage dauern.

Häufige Symptome sind Fieber, Trockener Husten, Müdigkeit, aber auch Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns, Übelkeit und Erbrechen können auftreten oder auch Atemnot.

Coronavirus im Oberallgäu: die aktuelle Lage

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