Special Fasching im Allgäu SPECIAL
Fasching im Allgäu

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Faschingskränzle des Katholischen Frauenbundes im Gemeindezentrum Seeg

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Unter einem Faschingskränzle stellt man sich eine überschaubare Kaffeerunde mit ein paar netten Einlagen vor. Ganz anders läuft das Kränzle beim Katholischen Frauenbund in Seeg ab. Hier steppte am vergangenen Wochenende der Bär. Das diesjährige Motto „Alles blau“ ließ Scharen von Junge und Junggebliebene ins Gemeindezentrum strömen. So war bereits kurz vor Beginn der Veranstaltung kein freier Sitzplatz, mit über 250 weiblichen Gästen in fantasievollen Kostümierungen im rappelvollen Saal zu ergattern.
Einige, sich in der Minderheit befindliche Herren, meist Akteure, darunter Bürgermeister Markus Berktold und Pfarrer Wolfgang Schnabel, beide als Zauberer Merlin mit langen weißen Bärten und Pater Shiju wurden gesichtet.

Gleich nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Annemarie Schnitzler, erstürmten Prinzessinnen, Schmetterlinge, Krümmelmonster, Polizistinnen, und einen aus einer anderen Galaxie stammende Damengruppe, die Tanzfläche.

Bei der ersten Einlage gab es die „Blaue Stund' beim Frauenbund“, mit Erläuterungen, was einem alles Blaues im Laufe des Lebens, angefangen von der Blauen Tonne, über Adlige mit blauem Blut im Infusionsbeutel, bis zum Blauen Wunder über den Weg läuft.

Trotz des blauen Mottos folgte ein überaus buntes Programm, angefangen mit sechs Mädchen einer Mini-Bauchtanzgruppe unter der Leitung von Bärbel Lang, die einen zuckersüßen Tanz auf den Namika-Hit „Je ne parle pas francais“ boten. Beim Quiz „So was weißt du?“ mussten sich Bürgermeister und Pfarrer den Fragen zu Liedern, in denen die Farbe Blau erwähnt wird, stellen. Das Quiz ging 4:2 für den Pfarrer aus. Die sieben Damen der Tanzgruppe „Dancing Housewifes“ boten einen schwungvollen Showakt als Monster-AG zu „Ev'rybody dance now“ und Sigi Mayer bewies urkomisches Talent beim Sketch „Olga kommt“.

Mit markantem, osteuropäischen Dialekt und einem Blick für das Wesentliche beim Ortsrundgang monierte sie, dass es in manchen Ecken von Seeg ausschaue, wie Zweigstellen des Wertstoffhofes und wundert sich über des Bürgermeisters Prachtbau im Lied „Er baut sich ein Schloss“. Auch die eigene Schönheit macht im Alter Probleme und die Schwerkraft des Körpers lässt sich auch durch intensives Fitnesstraining nicht in den Griff bekommen. So heißt dann ihre unsportliche Devise „Bewegungsmelder statt Schrittzähler“, für das sie tosenden Applaus erhielt. Ebenfalls für viel Applaus sorgte der glamouröse Auftritt Eurer Majestät König Ludwig II., alias Pfarrer Wolfgang Schnabel samt Entourage. In seiner Ansprache ans Volk, möchte er in Zukunft dafür sorgen, dass den sonntäglichen Kirchgängern in Seeg, nicht mehr die Decke auf den Kopf fällt. Im Spiel „Wer soll dein Herzblatt sein?“ verteilte er als Bachelor rote Rosen an die von ihm auserwählten Damen. Norbert Klaus als Fünf-Sterne-Koch Jo Waschl, nahm sich des Themas Verfeinern von Speisen mit Hochprozentigem an. Nach dem Test diverser Sorten zwang ihn der Alkohol hinterm Küchenherd in die Knie. Das Duo „“2-drittel Dreig'sang“ bot zwei Gstanzl und die Mädels der Seeger Mini-Garde führten ihre mitreißenden Showtänze auf.

Zur Verabschiedung dankten Annemarie Schnitzler und Daniela Goldfus allen Mitwirkenden und Helfern für die tatkräftige Unterstützung und dem Team vom Cateringservice Meinrad Lipp für die Bewirtung der Gäste beim diesjährigen närrischen Frauenbund-Faschingskränzle.

Autor:

Heike Heel aus Kempten

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