Feuer
Zwei Feuerwehreinsätze durch Rauchmelder in Schwangau

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Am Samstagabend lösten Rauchmelder kurz hintereinander gleich zwei Einsätze in Hopfen am See und Hohenschwangau aus. Dadurch konnte glücklicherweise jeweils Schlimmeres verhindert werden. Zunächst rief die Bewohnerin einer Ferienanlage in Hopfen die Feuerwehr, da aus ihrer Nachbarwohnung der Rauchmelder zu hören war und auch schon Rauch aus der Wohnung in den Flur quoll. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren schnell vor Ort, sodass durch Atemschutzträger der Feuerwehr Hopfen die Wohnung betreten werden konnte. Diese stellten fest, dass ein Wasserkocher in der Küche auf einer Herdplatte stand und diese auf höchster Stufe eingeschalten war. Personen befanden sich glücklicherweise nicht in der Wohnung.

Die Arbeitsplatte der Küchenzeile war bereits angesengt und es wäre in kürzester Zeit zum Ausbruch eines Brandes gekommen, wenn die aufmerksame Nachbarin die Feuerwehr nicht gerufen hätte. Der Mieter der Ferienwohnung war schnell ermittelt. Er hatte den Wasserkocher auf der Herdplatte abgestellt und offensichtlich versehentlich die Platte eingeschaltet. Der 56-jährige Schweizer wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung angezeigt. Die Wohnung wurde belüftet und konnte danach wieder betreten werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 3000 Euro. Am Einsatz waren neben der Polizei und dem Rettungsdienst ca. 35 Kräfte der Wehren aus Hopfen und Füssen beteiligt.

Kurz nach Einsatzende wurden die Einsatzkräfte zum nächsten Alarm gerufen. Der Einsatzort befand sich dieses Mal in Hohenschwangau. Ein Nachbar hatte ebenfalls den Rauchmelder gehört und Rauch in der Nachbarwohnung wahrgenommen. Da die Bewohner, ein sehr betagtes Ehepaar, auf Klingeln und Klopfen nicht öffneten, rief der Nachbar die Feuerwehr. Zwischenzeitlich bemerkten die Bewohner doch, dass etwas nicht stimmt und öffneten die Eingangstür. In der Wohnung stellten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Schwangau einen Topf mit angebrannten Bohnen fest, den die Bewohnerin auf dem Herd vergessen hatte. Das angebrannte Essen wurde aus der Wohnung gebracht und die Wohnung ebenfalls maschinell belüftet. Es entstand kein Sachschaden. An diesem Einsatz waren neben Rettungsdienst und Polizei ca. 15 Kräfte der Feuerwehr Schwangau beteiligt.

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