Viele Beschwerden
Menschenmengen auf dem Schwansee: Schlittschuhstreife kontrolliert

Auf dem Schwansee bei Schwangau wurde am Mittwoch die Einhaltung der Corona-Regeln kontrolliert.
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Der zugefrorene Schwansee bei Schwangau hat in den vergangenen Tagen viele Menschen angelockt. Der See ist besonders beliebt bei Eishockeyspielern. So waren nach Angaben der Polizei am Dienstag schätzungsweise 100 Menschen gleichzeitig auf dem See und sind in herrlicher Kulisse mit Familie, Freunden oder Teamkollegen Schlittschuh gelaufen.

 

Knapp 20 Beschwerden von der Bevölkerung

Bei der Polizei gingen am Dienstag knapp 20 Beschwerden aus der Bevölkerung ein. Die Parkplätze, der Radweg und die Straße nach Hohenschwangau waren komplett mit Autos zugeparkt. Deshalb hat die Polizeiinspektion Füssen am Mittwoch zum Teil die Parkplätze kontrolliert und gesperrt.

Präventiv darauf Hinweisen

Ebenfalls wurden zwei Beamte mit Schlittschuhen auf den See geschickt, um dort präventiv darauf hinzuweisen, dass es Eishockey-Teams nicht gestattet ist, dort zu trainieren. Es ist erlaubt, nach draußen zu gehen und wie Herr Hackl, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Füssen gegenüber all-in.de sagt, auch gut, sich an die frische Luft zu begeben. 

Es ist auch erlaubt, Eishockey zu spielen. Da am Vortag aber bereits Eishockeymannschaften trainiert haben, kontrollierten die zwei Polizisten mit Schlittschuhen auf dem Eis die Einhaltung der Corona-Regeln und die Einhaltung des Verbots der Ausübung von Mannschaftssportarten.

Am Dienstag wurden mehrere Anzeigen nach dem Bayerischen Naturschutzgesetzt erstellt und mehrere Parkverstöße geahndet. Ziel ist es laut Hackl nicht, Anzeigen auszustellen, sondern den Menschen dort bewusst zu machen, dass es nicht erlaubt ist, dem Mannschaftssport nachzugehen. Die Polizeiinspektion Füssen möchte mit dieser Aktion sensibilisieren und nochmals aktiv auf die derzeit geltenden Bestimmungen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung hinweisen.

Auch am Hopfensee ist viel los:

Landratsamt Ostallgäu reagiert auf Besucheransturm: Maskenpflicht und Hotspot-Kontrollen

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