Rettungshubschrauber
Mehrere Bergunfälle am Wochenende

Ein Rettungshubschrauber brachte den schwerverletzten 27-Jährigen Ostallgäuer in ein Krankenhaus (Symbolbild).
  • Ein Rettungshubschrauber brachte den schwerverletzten 27-Jährigen Ostallgäuer in ein Krankenhaus (Symbolbild).
  • Foto: David Yeow
  • hochgeladen von David Yeow

Bei Bad Hindelang/Oberstdorf ist am Sonntagmittag ein 54-jähriger Skitourengänger am „Großen Wilden“ im Bereich der „Gamswanne“ alleinbeteiligt gestürzt. Er rutsche im Steilgelände rund 200 Meter ab, so die Polizei in einer Mitteilung.

Weitere Skitourengeher, die jeder für sich unterwegs waren, kamen ihm zu Hilfe und alarmierten die Rettungskräfte. Der Mann zog sich "mittelschwere Verletzungen zu", so die Polizei. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus. Im Einsatz waren drei Rettungskräfte der Bergwacht Hinterstein.  

Ebenfalls am Sonntagmittag hat sich ein Ostallgäuer bei einem Absturz schwer verletzt. Der 27-jährige Mann und eine 28-jährige Ostallgäuerin waren zusammen bei einer Klettertour am "Schnepfling" bei Schwangau. Während des Abseilens stürzte der 27-Jährige laut Mitteilung rund 17 Meter tief ab. Ein Rettungshubschrauber brachte den Schwerverletzten in ein Klinikum.

Im Einsatz war die Bergwacht Füssen mit sechs Einsatzkräften und die Alpine Einsatzgruppe der Polizei. Die Hilfeleistung konnte schnell erfolgen, weil eine Streife der Polizeiinspektion Füssen zufällig in der Nähe des Unfallortes war. Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem Unfall gekommen ist. Verstöße gegen die Rechtsverordnung zum Infektionsschutz lagen laut Polizei nicht vor.

Ebenfalls bei Schwangau sind zwei Personen rund 200 Meter ein Schneefeld hinuntergerutscht. Am Sonntagnachmittag haben ein 50-Jähriger Baden-Württemberger und sein 12-jähriger Sohn bei "schwierigen Verhältnissen und offenbar mangels ausreichender alpiner Kenntnisse die Nordwand des Säulings" bestiegen, so die Polizei. Sie stürzten und rutschten dann ein Schneefeld hinunter. "Vor einer Abbruchkante kamen sie gerade noch zum Stillstand", heißt es in der Mitteilung.  

Beide zogen sich leichte Verletzungen zu. Der 12-Jährige erlitt jedoch eine massive Unterkühlung. Ein Rettungshubschrauber brachte beide in ein Krankenhaus. Im Einsatz war die Bergwacht Füssen mit acht Einsatzkräften und die Alpine Einsatzgruppe der Polizei.

Zu einem tödlichen Unfall ist es am Samstag am Pilgerschrofen gekommen. Ein 67-Jähriger stürzte rund 150 Meter in die Tiefe: 

67-Jähriger aus Schwaben verunglückt bei Bergtour am Pilgerschrofen tödlich

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