Wintersport
Bund Naturschutz wendet sich gegen das Projekt „Snowfarming“ in Scheidegg

Unter einer dicken Schicht Hackschnitzel liegen zirka 800 Kubikmeter Kunstschnee auf einem Holzlagerplatz im Wald.
  • Unter einer dicken Schicht Hackschnitzel liegen zirka 800 Kubikmeter Kunstschnee auf einem Holzlagerplatz im Wald.
  • Foto: Caroline Mittermeier
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Der Bund Naturschutz hat sich in der Diskussion um das Snowfarming in Scheidegg zu Wort gemeldet. Die Kreisgruppe lehnt das Projekt nicht ganz überraschend ab. Der Vorsitzende Erich Jörg spricht von einem „Rezept aus der Vergangenheit“. Es spalte die „Bereiche Tourismus, Sport auf der einen sowie die Erfordernisse einer intakten Umwelt auf der anderen Seite“, schreibt der BN-Kreisvorsitzende in einem fünfseitigen Brief an Bürgermeister Uli Pfanner.

Scheidegg gehört zu den ersten Orten in der Region, die Snowfarming testen. Die Marktgemeinde hat im zurückliegenden Winter gut 800 Kubikmeter Kunstschnee erzeugt. Das Material liegt unter einer gut 60 Zentimeter dicken Schicht Hackschnitzel auf einem Holzlagerplatz im Wald hinter dem Kurhaus. Im Herbst soll der Kunstschnee ausgepackt und damit eine Loipe präpariert werden. Mit den gewonnenen Erfahrungen will der Gemeinderat dann entscheiden, ob aus dem Probebetrieb eine dauerhafte Einrichtung wird.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe des Westallgäuers vom 13.05.2019.

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