Special Straßenbauprojekte im Allgäu SPECIAL

"Mitte 2021 gehts richtig los"
Vorarbeiten starten noch dieses Jahr - Baurecht für die Ortsumfahrung Ruderatshofen

Ortsumfahrung Ruderatshofen (Symbolbild)
  • Ortsumfahrung Ruderatshofen (Symbolbild)
  • Foto: Alexander Grishin auf Pixabay
  • hochgeladen von Eileen Schwaninger

70 Prozent Förderung des Freistaates Bayern erhält der Landkreis Ostallgäu für den Bau der Ortsumfahrung Ruderatshofen. „Die Planung steht und die Genehmigung liegt vor, nun können wir dank der Förderung durch den Freistaat mit den Arbeiten beginnen“, freut sich Landrätin Maria Rita Zinnecker über die Finanzhilfe aus München. Damit es den nun zugesagten Fördersatz gab, war viel politisches Engagement der Landrätin auf allen Ebenen notwendig. So hat MdL Klaus Holetschek, noch in seiner Funktion als Verkehrsstaatssekretär die Ostallgäuer Bemühungen maßgeblich unterstützt und ihnen zum Erfolg verholfen.

"Größtes und anspruchsvollstes Straßenbauprojekt des Landkreises"

Die Förderung durch den Freistaat ist gerade bei den durch die Coronakrise angespannten öffentlichen Haushalten sehr wichtig. „Die Ortsumfahrung Ruderatshofen ist eines der größten und anspruchsvollsten Straßenbauprojekte, das der Landkreis je in Angriff genommen hat “, erklärt Landrätin Zinnecker.

Naturschutz, Lärmschutz, Vorgaben der Deutschen Bahn galt es zu berücksichtigen und in der Planung umzusetzen. Über 22,4 Mio. € Investitionsvolumen sprechen eine deutliche Sprache. Aufgrund der Förderung ergibt sich für den Landkreis ein Eigenanteil von rund 6,5 Mio. €.

Neben dem Freistaat spricht Zinnecker auch den Grundstückseigentümern, die die Flächen zur Verfügung gestellt haben ihren Dank aus: „So ein Vorhaben steht und fällt mit der Kooperation der Eigentümer, das hat hier letztlich konstruktiv und zielgerichtet geklappt.“ Mit den ersten Vorarbeiten soll noch heuer begonnen werden. „Richtig los geht es Mitte 2021 und wenn alles wie geplant läuft, können wir Ende 2023 die Verkehrsfreigabe feiern“, gibt Zinnecker einen Ausblick auf die Bauzeit. Der Kreisausschuss hat die Maßnahme am 30.10.2020 einstimmig beschlossen.

Nach über 20 Jahren endlich am Ziel- Entlastung und Verkehrssicherheit

Die neue Trasse wird sich zukünftig für die Gemeinde Ruderatshofen auszahlen und die Verkehrsinfrastruktur im Landkreis stark verbessern. Nach über 20 Jahren mit Planungen, intensiven Grundstücksverhandlungen und Vertragsgesprächen mit der Deutschen Bahn AG hat der Landkreis Ostallgäu nun durch einen bestandskräftigen Planfeststellungsbeschluss endlich Baurecht für die Ortsumfahrung.

Die Bürgerinnen und Bürger in Ruderatshofen werden durch die Maßnahme vom Durchgangs- und Schwerlastverkehr der Achse Marktoberdorf - Kaufbeuren entlastet; beinahe 6000 Fahrzeugbewegungen täglich, davon über 1000 Fahrbewegungen von Lkws oder Transportern sind mehr als deutliche Zahlen. Auch erhöht die künftige Umfahrung die Sicherheit der innerörtlichen Schulwege. Zu guter Letzt wird mit der Maßnahme einer der gefährlichsten Bahnübergänge im süddeutschen Raum entschärft und die Verkehrssicherheit deutlich erhöht.

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