Special Tourismus im Allgäu SPECIAL
Tourismus im Allgäu

Jahreswechsel
Kleinwalsertal will in der Silvesternacht auf Feuerwerk verzichten

Nicht nur im Kleinwalsertal, auch in Oberstdorf will man das Silvesterfeuerwerk eindämmen. Beim Jahreswechsel von 2017 auf 2018 durften die Raketen dort noch ungehindert steigen.
  • Nicht nur im Kleinwalsertal, auch in Oberstdorf will man das Silvesterfeuerwerk eindämmen. Beim Jahreswechsel von 2017 auf 2018 durften die Raketen dort noch ungehindert steigen.
  • Foto: Archivfoto: Günter Jansen
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Für manche mag die Nachricht einen Knalleffekt haben – für Kleinwalsertal Tourismus ist es ein Schritt, um dem Ziel näher zu kommen, die Natur bewusst zu erleben: Die Gemeindevertretung ruft Einheimische und Gäste auf, heuer auf das Silvesterfeuerwerk zu verzichten. Nächstes Jahr soll sogar ein Verbot greifen.

Angestoßen haben die Entwicklung Bürgermeister Andi Haid und Kleinwalsertal Tourismus. Dort legt man den Fokus auf Urlaub „in Einklang mit Mensch, Tier und Umwelt“, schildert Tourismus-Pressesprecher Elmar Müller. Er verweist auf die Umweltverschmutzung durch Feuerwerkskörper. Die sei so stark, dass Landwirte nach der Schneeschmelze im Frühjahr von ihren Wiesen gar nicht alles beseitigen könnten. Jäger berichteten, dass das Wild nach dem Silvesterfeuerwerk vor Schreck fünf Tage lang nicht mehr an die Fütterung komme.

Müller selbst erlebe den Jahreswechsel in Riezlern so: „Man kann eine Minute das Feuerwerk genießen. Danach sieht man nur noch Qualm und Rauch.“ Mit dem Geld, das an Silvester„verballert“ wird, könne man auch etwas Sinnvolleres anfangen, findet der Prokurist der Kleinwalsertaler Tourismus-Genossenschaft.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe des Allgäuer Anzeigeblatts vom 21.10.2019.

Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Autor:

Sibylle Mettler aus Kempten

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