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"Skurrile Situation"
Froh über Lockerungen: Wintersaison im Kleinwalsertal noch nicht abgeschrieben

Die österreichische Regierung hat die Corona-Beschränkungen gelockert. Seit Montag gelten die neuen Regeln auch im Kleinwalsertal.
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Die Österreichische Regierung hat die Corona-Beschränkungen gelockert. Seit Montag gelten die neuen Regeln auch im Kleinwalsertal. Unter anderem darf dort der Einzelhandel und Friseure wieder öffnen. Darüber sind die betroffenen Betriebe froh, so Elmar Müller von der "Kleinwalsertal Tourismus Egen".

Negativer Test und FPP2-Maskenpflicht

Er verweist darauf, dass die Lockerungen mit Sicherheitsvorkehrungen einhergehen. So muss beim Einkaufen eine FFP2-Maske getragen werden. Ein Friseurbesuch ist nur mit einem negativen Corona-Test möglich, der nicht älter als 48 Stunden ist. Das gilt auch für andere sogenannte "Körpernahe Dienstleistungen" wie beispielsweise Massagen. In Bayern werden Friseure ab dem 1. März öffnen dürfen. 

Tourismus im Kleinwalsertal: "Wir sind startklar"

Bis jetzt hat Müller noch keinen Anstieg der Besucherzahlen registriert. Ein Besucher-Ansturm sei auch nicht gewünscht. Daher hält sich das Kleinwalsertal, was die Bergbahnen und den Tourismus angeht, an bayerische Regeln. Trotzdem rechnet man im Kleinwalsertal noch immer mit einer Winter- bzw. Skisaison. Angepeilt wird dabei momentan der 1. März. "Wir sind startklar", so Müller. Ein Hygienekonzept ist ausgearbeitet. Auch Konzepte zur Besucherlenkung gibt es.

So sei unter anderem geplant, dass man an den Bergbahnen mit Karten-Kontingenten arbeitet. Noch liegt das aber in der Zukunft. "Jetzt im Moment hätten wir während der Faschingswoche Vollsaison", so Müller. Stattdessen scheint das Kleinwalsertal fast menschenleer. Müller spricht von einer "skurillen Situation."

Skisaison könnte verlängert werden

Normalerweise endet die Skisaison im Kleinwalsertal am "Weißen Sonntag". Das wäre heuer der 11. April. Laut Müller soll die Skisaison dieses Jahr verlängert werden, wenn es die Schneelage zulässt. Müller hofft auf einen Skibetrieb bis Ende April. 

Aiwanger sendet positive Signale für Skilifte 

Positive Signale gab es zuletzt auch von der Politik. Der Bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger forderte bei der Vorstellung der Tourismusbilanz 2020 vom Bund, auch für touristische Einrichtungen eine faire, faktenbasierte Öffnungsperspektive zu erarbeiten. Der Minister stellte in Aussicht, dass etwa Seilbahnen in den nächsten Wochen mit guten Konzepten wieder geöffnet werden könnten. 

Friseurin: "Hauptsache wieder arbeiten"

Auch allgäu.tv war im Kleinwalsertal unterwegs und hat unter anderem mit Friseurin Ingrid Frick gesprochen. "Es ist für mich und meine Mitarbeiter toll, wieder arbeiten zu dürfen", meint Frick im Interview. Trotz der strengen Maßnahmen seien auch die Kunden begeistert. "Wir müssen viel tun, damit wir überhaupt arbeiten dürfen", so Frick. "Aber alles egal. Hauptsache wieder arbeiten."

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