Verabredung auf "Telegram"
Corona-Maßnahmen-Gegner: Grenzübergreifende "Spaziergang"-Demo im Kleinwalsertal

Rund 100 Personen demonstrierten am Samstagnachmittag im Kleinwalsertal.
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  • Rund 100 Personen demonstrierten am Samstagnachmittag im Kleinwalsertal.
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Mit einem Aufruf an das Allgäu hatte eine Gruppe von Gegnern der Corona-Maßnahmen im österreichischen Kleinwalsertal eine "Kundgebung mit anschließendem Protestmarsch/Spaziergang" auf Telegram angekündigt. Unter anderem eine Sonthofener "Telegram"-Gruppe hat den Aufruf geteilt. Mehrere Allgäuer haben sich daraufhin offenbar auf den Weg ins Kleinwalsertal gemacht.

Rund 100 Personen demonstrierten am Samstagnachmittag im Kleinwalsertal.
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Ankündigung auf "Telegram"

"WIR sind im Kleinwalsertal leider eine Minderheit. Auf Hilfe von außen sind WIR angewiesen. WIR bitten alle Österreicher 🇦🇹 und vor allem Deutschen🇩🇪 Staatsbürger an diesem Samstag um tatkräftige Unterstützung", hieß es im Aufruf. Mehrere Redner waren angekündigt, unter anderem der umstrittene Pastor Jonathan Anselm von der bibeltreuen "Gemeinde Gottes".

100 Teilnehmer laut Polizei

An der Aktion teilgenommen haben laut der Polizei im Kleinwalsertal rund 100 Personen. Dicht an dicht gedrängt, ging es für die Teilnehmer die Walserstraße auf und ab. Mit Pfeifen, Trommeln, Schildern und Fahnen wollten die Demonstranten so auf sich aufmerksam machen.

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