Entlastung
Tirol zieht nach Fahrverboten am Wochenende positive Bilanz

Symbolbild. Landespolitik, Behörden und die Tiroler Polizei ziehen positive Bilanz nach den Fahrverboten und Überwachungsmaßnahmen am Wochenende.
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  • Foto: Benjamin Liss
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Das Land Tirol hat am vergangenen Wochenende die angekündigten Fahrverbote und Ampeldosierungen im Großraum Innsbruck, Reutte und Kufstein durchgeführt. Und das mit Erfolg, geht es nach der Landespolitik, den Behörden und der Tiroler Polizei. „Unsere Ortsgebiete und das niederrangige Straßennetz konnten aufgrund der verordneten Fahrverbote und der Überwachungsmaßnahmen der Tiroler Polizei staufrei gehalten werden“, so Tirols Landeshauptmann Günther Platter in einer Mitteilung.

Bis Mitte September werden die Maßnahmen weiter durchgeführt. Ob diese ausreichen oder ob noch nachjustiert werden müsse, werde sich die nächsten Wochenenden zeigen, erklärt Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe in der Mitteilung. Fest steht jedenfalls, dass für die kommenden Wochenenden einzelne Anpassungen bei den Kontrollpunkten und Kontrollzeiten sowie für die bessere Sichtbarkeit der Beschilderungen vorgenommen werden.

Viele Verkehrsteilnehmer halten sich trotzdem nicht an die Verbote

Obwohl die Polizei positive Bilanz zieht und Ortsgebiete staufrei blieben, fielen besonders im Großraum Reutte zahlreiche Fahrzeuge auf, die sich nicht an die Verbote hielten und abseits der Fernpassstraße unterwegs waren. Sie alle wurden wieder auf die Autobahn geleitet. „Es ist leider nach wie vor so, dass sich die VerkehrsteilnehmerInnen mehr an die Ausweichvorschläge mancher Navigationssysteme als an die Fahrverbots-Beschilderungen halten“, stellt der Leiter der Tiroler Verkehrspolizei Markus Widmann fest.

Im Großraum Innsbruck kam es allein am vergangenen Samstag, 6. Juli 2019, zu etwa 400 Fällen, bei denen Auto- und Motorradfahrer wieder auf die Autobahn geführt werden mussten. Wie das Land Tirol in der Mitteilung erklärt, brachten die Dosierampeln im Raum Kufstein dagegen deutliche Entlastung. „Aber auch hier werden wir die Ampelphasen und die Standorte der Dosierampeln nochmals überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Einmal mehr konnten wir aber feststellen, dass der Großteil der AutofahrerInnen auf die Fahrverbote sehr verständnisvoll reagiert“, fügt Widmann hinzu.

Vertreter von Deutschland, Österreich und Italien treffen sich in Brüssel

Mehrere Medien, darunter die Deutsche Presse Agentur, berichten, dass sich Vertreter der drei Länder zur Lösungssuche am Montag, 8. Juli 2019, in Brüssel treffen. Wie Die Welt mitteilt, soll EU-Kommissarin Violeta Bulc die Verkehrsminister von Deutschland, Österreich und Italien zu einem Gespräch eingeladen haben.

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