Testergebnisse negativ
Coronavirus-Fall in Pfronten: im Bezirk Reutte vier Menschen in Quarantäne

Erster Coronavirus-Fall im Allgäu: Ein 36-jähriger Mitarbeiter von DMG Mori in Pfronten wurde positiv auf das Virus getestet.
  • Erster Coronavirus-Fall im Allgäu: Ein 36-jähriger Mitarbeiter von DMG Mori in Pfronten wurde positiv auf das Virus getestet.
  • Foto: Benjamin Liss
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

+++Update am 03.03.2020 um 17:30+++
Die Testergebnisse aller vier Personen liegen vor: Sie sind alle negativ. Das Virologische Institut in Innsbruck hat es laut einem Informationsschreiben des Landes Tirol bestätigt. Die Vier befinden sich demnach bereits in der behördlich angeordneten 14-tägigen Quarantäne und müssen in dieser Zeit auch weiterhin ihren Gesundheitszustand beobachten. „Wir sind mit den betroffenen Personen in Kontakt und haben sie über die Testergebnisse sowie notwendige Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen informiert. Wir behalten im Bezirk Reutte jegliche Entwicklungen genau im Auge – es besteht kein Grund zur Beunruhigung“, betont Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf in der Mitteilung.

Bezugsmeldung:

Im Tiroler Bezirk Reutte (Österreich), in direkter Nachbarschaft zum Ostallgäu, sind momentan vier Personen in Quarantäne. Die Personen hatten engeren Kontakt mit dem Corona-Patienten (36) aus Pfronten, dem Mitarbeiter der Firma DMG Mori. Für alle anderen Tiroler, die bei DMG Mori arbeiten, gibt es laut einer Pressemitteilung des Landes Tirol keine Einschränkungen mehr.

Für das Land Tirol sind damit demnach die Abklärungen des Landratsamtes Ostallgäu in Zusammenarbeit mit DMG Mori abgeschlossen. Die restlichen der 160 Tiroler Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von DMG Mori haben demnach keinen engen Kontakt zum Corona-Patienten, das Risiko einer Infektion stuft das Land Tirol als gering ein. Sie und ihre Familienangehörigen dürfen in das Arbeitsleben zurückkehren. „Damit können auch die Kindergärten und Schulen ab heute wieder normal besucht werden“, so Rumpf. Von den vier in Quarantäne befindlichen Personen leben keine Kinder im gemeinsamen Haushalt, die Betreuungseinrichtungen oder Schulen besuchen.

Coronavirus im Ostallgäu: die aktuelle Lage

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