Zusammenhalt
Spendenkonto nach Wohnhaus-Explosion in Rettenbach: "spürbare Solidarität"

In Rettenbach am Auerberg ist ein Haus explodiert, zwei Menschen starben.
  • In Rettenbach am Auerberg ist ein Haus explodiert, zwei Menschen starben.
  • Foto: Benjamin Liss
  • hochgeladen von Holger Mock

Bereits kurz nach der Explosion des Wohnhauses in Rettenbach am Auerberg mit ihrem tragischen Ausgang hat sich vor Ort ein großer Zusammenhalt gezeigt. Bürger, Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und weitere Einsatzkräfte haben gemeinsam angepackt, die ganze Nacht von Sonntag auf Montag nach den beiden Verschütteten gesucht, Unterkünfte angeboten, geholfen wo es nur ging. Die Suche endete schrecklich: Der Familienvater (42) und die Tochter (7) waren bei der Explosion sofort getötet worden. 

Die Solidarität unter den Bürgern geht weiter, jetzt in finanzieller Hinsicht. Der Allgäuer Hilfsfonds hat gemeinsam mit dem Landkreis Ostallgäu und der Gemeinde Rettenbach am Auerberg zwei Tage nach der Explosion ein Spendenkonto eingerichtet. "Es gibt eine spürbare Solidarität und große Spendenbereitschaft unter den Allgäuern", so Simon Gehring vom Allgäuer Hilfsfonds. Zahlreiche Anfragen habe es bereits gegeben von Unternehmen, die zusammen mit dem Allgäuer Hilfsfonds jetzt Initiativen starten wollen. Auch Kommunen zeigen sich großzügig. So habe beispielsweise die Stadt Buchloe 2.000 Euro gespendet.

Betroffen von dem tragischen Unglück ist in erster Linie die Familie, die zerrissen wurde. Der Vater und die Tochter tot, die Mutter (39) weiterhin schwerstverletzt im Krankenhaus, weiterhin in kritischem Zustand. Zwei weitere Kinder der Familie waren nicht im Haus, müssen aber jetzt ohne die Eltern zurechtkommen. Aber auch die Nachbarn sind von der Explosion betroffen.

Das Haus direkt neben der Unglücksstelle ist nach ersten Einschätzungen jetzt unbewohnbar, die Frau, die in der Einliegerwohnung des explodierten Hauses wohnte, ist von heute auf morgen obdachlos. "Schnell und unbürokratisch, wie wir das immer versuchen", werde jetzt geholfen, so Gehring. Die erste Soforthilfe sei bereits abgewickelt worden.

Autor:

Holger Mock aus Kempten

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