Ruhige Wanderstrecken durch das Allgäu - Von Wandteppichen und Almengeflüster

Das Allgäu bietet verschiedene Routen, die sich bei Wanderern großer Beliebtheit erfreuen. Auf den Wegen herrscht ein reges Treiben, obwohl es einige Alternativen gibt, die einen idyllischen und ruhigen Ausflug in die schöne Natur der bayrischen Region garantieren. Dabei sind diese nicht weniger malerisch als die bekannteren Wanderwege und bieten ebenso atemberaubende Aussichten auf das Allgäu.

Zunächst gibt es die Tour um die Schwarzenberghütte und den Engeratsgundsee. Hierbei handelt es sich um eine Strecke von insgesamt 14,6 Kilometern, die im hinteren Hintersteiner Tal anfängt. Ursprünglich war dies das Seitental von Bad Hindelang. Mit dem Bus wird die Haltestelle „Aufstieg Schwarzenberghütte“ erreicht. Von dort aus liegt die Hütte in 350 Höhenmetern Entfernung. Besonders sehenswert sind die alten Ahornbäume. Außerdem kann von dort auf die Pyramide des Allgäus, den Hochvogel, hinabgeschaut werden. Der nächste Abschnitt verläuft weiter bis zum Fuß der großen Daumen. Kurze Zeit später wird der Engeratsgundsee erreicht. Danach folgt ein kurzer steilerer Abstieg, welcher die Wanderer zum Türle und Tosenbachtal leitet. Dort hat der Abstieg ins Tal seinen Anfang. Insgesamt dauert die Route sechs Stunden. Im Verlaufe der Strecke werden 930 Höhenmeter Aufstieg und 1.090 Höhenmeter Abstieg bewältigt. Der Anspruch für Wanderer ist mäßig.

Die nächste Strecke beginnt im Hochtal. Sehenswert sind der Ochsenberg und das Tuffenmoos. Der Startpunkt der Tour ist bei dem kleinen Weiler Wiederhofen, der bei Missen im Oberallgäu liegt und sich auf 926 Höhenmetern befindet. Die Gesamtstrecke beträgt 11,4 Kilometer und dauert viereinhalb Stunden. Durch wenige Auf- und Abstiege ist die Tour gut zu bewältigen. Trotzdem bietet diese Strecke unvergessliche Eindrücke, da sie durch das abgelegene Hochtal verläuft und den Wanderer über idyllische Wiesen und durch kleine Wälder leitet. Außerdem führt die Tour an den Mooren vorbei. In einer Berghütte können Wandteppiche bewundert werden, spezielle Teppiche nach Maß gefertigt. Diese stechen durch ihre schönen Muster hervor. Sie sorgen für ein behagliches Ambiente und verwandeln die Hütte in einen Blickfang.

Eine weitere sehenswerte Tour, die eine atemberaubende Aussicht garantiert, startet beim Balderschwang. Von diesem Standpunkt geht es für viereinhalb Kilometer bergan bis der Anstieg auf dem Siplingerkopf erreicht wird. Die gesamte Strecke umfasst 14,5 Kilometer und dauert sechs Stunden. Ab dem Siplingerkopf geht der Aufstieg zum Gipfel weiter. Der Weg ist teilweise steil und der Wanderer muss sich mit unebenem Gelände befassen. Wird diese Hürde überwunden, lohnt ein unvergesslicher Ausblick, der länger genossen werden kann. Vom Gipfel führt ein schmaler Grat zum Heidenkopf. Der Anspruch dieser Tour wird als mäßig eingestuft.

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