Aufklärung
Wohnhaus-Explosion in Rettenbach: Betreiber der Gasversorgungsanlage weist Gerüchte um Mitschuld zurück

Tödliche Explosion in Rettenbach am Auerberg: Vielen stellt sich die Frage "Warum?".
  • Tödliche Explosion in Rettenbach am Auerberg: Vielen stellt sich die Frage "Warum?".
  • Foto: Benjamin Liss
  • hochgeladen von Holger Mock

Nach der verheerenden Gasexplosion im Ostallgäuer Rettenbach mit zwei Todesopfern weist der Betreiber der Gasversorgung Spekulationen und Gerüchte zurück, er könnte eine Mitschuld an dem Unglück haben. Die Anlage unterliege „regelmäßigen gesetzlichen Prüfungen“, die man „selbstverständlich eingehalten“ habe, heißt es in einer Stellungnahme gegenüber unserer Zeitung. „Darüber hinaus erfolgte eine zusätzliche jährliche Wartung der Anlage durch unsere Service-Techniker.“

Das Rettenbacher Haus, das explodierte, war nicht an die Gasversorgung angeschlossen. Zwar zweigte ein Arm von der Hauptleitung zu dem Wohnhaus hin ab, dieser endete aber etwa einen Meter vor der Kellerwand in 80 Zentimeter Tiefe. Und diese Zuleitung ist laut Kripo durchtrennt worden, dem Anschein nach mit einer Baggerschaufel. Gas sickerte in den Boden ein und gelangte nach derzeitigen Erkenntnissen entweder durch eine Rohrleitung oder den Kellerlichtschacht in das Rettenbacher Wohnhaus.

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