Nach Brand im Wohnmobil weggelaufen
Schwer verletzte Hündin in Pfullendorf gefunden

Die Schäferhündin war nach einem Brand in einem Wohnmobil verschwunden. Nun wurde sie schwer verletzt in Pfullendorf von einem Zeugen gefunden. (Symbolbild)
  • Die Schäferhündin war nach einem Brand in einem Wohnmobil verschwunden. Nun wurde sie schwer verletzt in Pfullendorf von einem Zeugen gefunden. (Symbolbild)
  • Foto: Capri23auto auf Pixabay
  • hochgeladen von Corinna Sedlmeier

Am Samstag hat ein Zeuge in Pfullendorf eine schwer verletzte Schäferhündin in einem Bachbett gefunden. Wie sich herausstellte waren die Verletzungen die Folge eines Brandes, der sich am Montag, dem 24. Januar, in einem Wohnmobil ereignet hatte.

Fettbrand verletzt Hund und Herrchen

Offenbar hatte sich Fett in einer Pfanne entzündet, daraufhin wollte der 51-jährige Hundebesitzer die Pfanne zum Löschen nach draußen bringen. Dabei schwappte das brennende Fett unter anderem über die Hände des Mannes, verteilte sich im Wohnmobil und erfasste auch die 15-jährige Hündin. Das Herrchen begann demnach unmittelbar damit, den Hund eigenhändig zu löschen. Der Mann hat sich dabei schwere Verbrennungen an den Händen zugezogen.

Suche endet tragisch

Anschließend schickte der 51-Jährige seine Hündin nach draußen, um den eigentlichen Brandherd zu löschen. Ihm gelang die Löschung ohne die Unterstützung der Feuerwehr. Als der Mann im Außenbereich nach seiner Hündin schauen wollte, konnte er sie nicht mehr finden, da sie offensichtlich davongelaufen war.

Die Suche nach dem Tier und eine spätere Vermisstenmeldung waren bis zum Auffinden des Tieres erfolglos. Die Hündin musste wegen der Verletzungen leider eingeschläfert werden. Die Polizei geht aufgrund des aktuellen Ermittlungsstandes von einem folgenschweren Unfall aus und schließt eine strafbare Handlung aus.

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