Womöglich Serientäter?: Steinewürfe auf Autos: Polizei Augsburg nimmt LKW-Fahrer (49) fest

16. Februar 2023 08:09 Uhr von Redaktion all-in.de
Im Fall des Steinewerfers auf der B2 hat die Polizei jetzt einen Verdächtigen verhaftet. Dem 49-jährigen LKW-Fahrer werden insgesamt vier der 35 Fälle zur Last gelegt. Ob er auch für weitere Fälle verantwortlich ist wird derzeit überprüft.
Im Fall des Steinewerfers auf der B2 hat die Polizei jetzt einen Verdächtigen verhaftet. Dem 49-jährigen LKW-Fahrer werden insgesamt vier der 35 Fälle zur Last gelegt. Ob er auch für weitere Fälle verantwortlich ist wird derzeit überprüft.
picture alliance/dpa | Bernd Wüstneck

Seit dem letzten Jahr hat ein Steinewerfer auf der B2 Autos teilweise massiv beschädigt. In einem Fall wurde eine Frau sogar verletzt. Jetzt hat die Kriminalpolizei Augsburg mit Unterstützung des Bayerischen Landeskriminalamtes einen Verdächtigen festgenommen.

Bei dem mutmaßlichen Steinewerfer handelt es sich um einen 49-jährigen LKW-Fahrer aus dem nördlichen Landkreis Augsburg. Er wurde bereits am vergangenen Freitag (10. Februar) festgenommen. Aktuell legt die Polizei dem Verdächtigen vier Fälle zur Last. Er sitzt jetzt in Untersuchungshaft und schweigt zu den Vorwürfen. Ob der Verdächtige auch für weitere Vorfälle verantwortlich ist wird derzeit geprüft. Die Kriminalpolizei ermittelt jetzt gegen ihn unter anderem wegen versuchten Mordes, vorsätzlichen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und Sachbeschädigung. 

35 Fälle bekannt

Seit dem 16. Oktober 2022 sind 35 Fälle bekannt, in denen jemand an der B2 Steine von einer Brücke auf Autos geworfen hat. Die letzten beiden Fälle ereigneten sich der Polizei zufolge am 7. Februar auf der B2 zwischen Gersthofen und Nordendorf. Dabei durchschlug ein Stein die Windschutzscheibe und traf eine Frau am Oberkörper. Sie wurde dadurch leicht verletzt. Glücklicherweise wurd sonst niemand bei den Vorfällen verletzt, allerdings wurden die betroffenen Fahrzeuge massiv an der Windschutzscheibe und der Motorhaube beschädigt. 

 

Kripo ermittelt weiter

Die Kriminalpolizei Augsburg wird in den kommenden Wochen die Geschädigten aller Fälle, die der Serie zugerechnet werden, kontaktieren. Weitere Informationen kann die Polizei zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht weitergeben.