Badeaufseher erkennen Notlage: Starkwind und Seegang unterschätzt - Wasserschutzpolizei muss SUP-Fahrern auf Forggensee helfen

13. August 2023 12:42 Uhr von Redaktion all-in.de
Auf dem Forggensee sind zwei SUP-Fahrer beinahe in Seenot geraten. Wegen des starken Windes und des ebenso starken Seegangs hatten die beiden Männer Schwierigkeiten, das Ufer zu erreichen. Die Wasserschutzpolizei musste sie mit einem Polizeiboot in Sicherheit bringen. (Symbolbild)
Auf dem Forggensee sind zwei SUP-Fahrer beinahe in Seenot geraten. Wegen des starken Windes und des ebenso starken Seegangs hatten die beiden Männer Schwierigkeiten, das Ufer zu erreichen. Die Wasserschutzpolizei musste sie mit einem Polizeiboot in Sicherheit bringen. (Symbolbild)
picture alliance / Karl-Josef Hildenbrand/dpa | Karl-Josef Hildenbrand

Am Samstagnachmittag sind zwei SUP (Stand-Up-Paddel)-Fahrer auf dem Forggensee beinahe in Seenot geraten. Die beiden Männer, die ein Kind mit dabei hatten, konnten wegen des starken Windes und des Seegangs das Ufer nicht mehr erreichen.

Der Polizei zufolge hatten die Badeaufseher die beiden SUP-Fahrer gegen 16:30 im Bereich südlich von Deutenhausen entdeckt. Die beiden Männer aus Lechbruck hatten bei einsetzendem Starkwind und entsprechendem Seegang Probleme, in Richtung des Ufers zu gelangen. Die Aufseher alarmierten die Wasserschutzpolizei. 

Wasserschutzpolizei nimmt SUP-Fahrer auf

Kurz darauf konnten Beamte die jungen Männer aus Lechbruck vom Polizeiboot aus lokalisieren. Nach einem kurzem Gespräch nahmen die SUP-Fahrer das Angebot an, an Land gebracht zu werden. Im Windschatten des Westufers konnten sie im Nahbereich ihre Fahrt gefahrlos fortsetzen.

Polizei warnt vor unberechenbarer Wetterlage

Die Polizei rät an dieser Stelle allen Hobbysportlern, die Wetterlage genau im Auge zu behalten. Bei Starkwindwarnung soll zumindest die Ufernähe aufgesucht werden, bei Sturmwarnung ist der See gänzlich zu verlassen.