Rauschgift: Drogenhandel im Darknet: Kripo fasst Dealer (35) in Obergünzburg

13. Juli 2020 17:18 Uhr von Redaktion all-in.de
Drogenhandel über das Internet: Auch das Darknet ist kein rechtsfreier Raum. (Symbolbild)
Drogenhandel über das Internet: Auch das Darknet ist kein rechtsfreier Raum. (Symbolbild)
Michael Schmid

Bereits im Februar hatte die Kripo drei Ostallgäuer wegen Drogenhandles festgenommen. Jetzt haben die Ermittler einen weiteren Beteiligten gefunden. Ein Mann aus Obergünzburg hatte Mitte Juni in seiner Wohnung unter anderem über zwei Kilogramm Marihuana, über 600 Gramm Kokain und rund 1.200 Ecstasy-Tabletten. Der 35-Jährige sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen laufen weiter, auch hinsichtlich weiterer Beteiligter.

Erhebliche Mengen an Rauschgift an- und verkauft

Über das Darknet soll der Mann laut Polizei im Drogenhandel aktiv gewesen sein. Er hat in diesem häufig besonders gut verschlüsselten Bereich des Internets "erhebliche Mengen an Rauschgift bezogen und nach derzeitigem Kenntnisstand auch verkauft", so der Polizeibericht.

Darknet: kein rechtsfreier Raum

"Illegale Aktivitäten im Darknet erschweren es zwar den Tätern habhaft zu werden, durch hartnäckige und akribische Ermittlungsarbeit verzeichnen wir aber auch Erfolge wie diesen", stellt Josef Ischwang als Leiter der Kemptener Kripo fest und führt weiter aus, dass "die Polizei den Kriminellen im Darknet bestens ausgebildete Ermittler, Analysten und Forensiker erfolgreich entgegenstellt, deren Know-How und Beharrlichkeit keinen rechtsfreien Raum im Internet zulassen."