Abhängigkeit
Pfrontener Chefarzt erklärt, warum Computerspiele süchtig machen

Dr. Maximilian Krinninger
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  • Foto: Benedikt Siegert
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Es sind nur 2,5 Prozent der Menschen in Deutschland – aber die müssen Tag für Tag töten. Zumindest virtuell. Denn das ist meist nötig, wenn ein Süchtiger bei Ego-shooting-Computerspielen gewinnen will. Der psychosomatische Facharzt Dr. Maximilian Krinninger behandelt als Chefarzt der Psychosomatik an der Fachklinik Allgäu in Pfronten solche Suchtkranken.

Doch warum machen Computerspiele süchtig? Krinninger nennt in einem Vortrag erschreckende Zahlen aus dem Jahr 2014: 80 Prozent der Zwölf- bis 19-Jährigen gehen 208 Minuten täglich online „mit zunehmender Tendenz“. Aber als süchtig gilt erst, wer das Internet andauernd und wiederholt gebraucht. Anhand von mehreren Kriterien könne die Abhängigkeit erkannt werden. Das reiche von Entzugssymptomen über zwanghaftes Weiterspielen und Unterlassen anderer Hobbys bis hin zu negativen Emotionen und Vernachlässigen von Bekanntschaften.

Mehr über den Vortrag erfahren Sie in der Dienstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Füssen, vom 29.05.2018.

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