Zugunglück
Nach Bahnunfall in Pfronten: Betroffenheit und Wut

Für diesen Bahnübergang in der Pfrontener Badstraße, an dem sich jetzt ein tödlicher Unfall ereignete, fordert die Gemeinde schon seit Jahren Schranken – bislang ohne Erfolg.
  • Für diesen Bahnübergang in der Pfrontener Badstraße, an dem sich jetzt ein tödlicher Unfall ereignete, fordert die Gemeinde schon seit Jahren Schranken – bislang ohne Erfolg.
  • Foto: Matthias Becker
  • hochgeladen von David Yeow

Nach dem tödlichen Bahnunfall am Montagabend ist das Entsetzen, aber auch die Wut in Pfronten groß: Am Übergang in der Badstraße, an dem schon Kreuze an Unfallopfer von 1999 und 2002 erinnern und für den die Gemeinde seit Jahren eine Sicherung mit Schranken fordert, ist jetzt ein leitender Mitarbeiter des DMG-Mori-Konzerns ums Leben gekommen. Das Unternehmen veranstaltet in dieser Woche am Standort Pfronten mit dem Werkzeugmaschinenbauer Deckel Maho seine Hausausstellung, zu der auch der verunglückte 47-Jährige angereist war. Er war auf dem Weg ins Hotel, als der Triebwagen sein Auto erfasste – wenige hundert Meter vom Firmengelände entfernt.

Besonders tragisch: Nach der Hausausstellung im vergangenen Jahr hatte sich Deckel Maho bei einer Besprechung ausdrücklich bereit erklärt, die Schrankenanlage mitzufinanzieren, um die Gefahrenstelle in der Nähe ihres Geländes zu entschärfen, wie Geschäftsführer Alfred Geißler gegenüber der Allgäuer Zeitung bestätigt. Auch die Gemeinde Pfronten sei dazu bereit, einen Teil der Kosten zu übernehmen, sagt Bürgermeisterin Michaela Waldmann.

Mehr über die Reaktionen, Bemühungen der Gemeinde und Reaktionen der Deutschen Bahn erfahren Sie in der Mittwochsausgabe der Allgäuer Zeitung vom 23.01.2019.

Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Autor:

Markus Röck aus Füssen

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