Gemeinderat
Verzicht auf Zuschuss für Hallensanierung

Einstimmig sprach sich der Gemeinderat in der letzten Sitzung des Jahres dafür aus, für die Sanierung der Mehrzweckhalle auf staatlichen Zuschuss zu verzichten. Die notwendigen Arbeiten sollen nun sukzessive und mit viel Eigenleistung der Bürger und beteiligten Vereine durchgeführt werden.

183000 Euro von Regierung

Zu diesem Tagesordnungspunkt erinnerte Bürgermeisterin Thea Barnsteiner daran, dass die Gemeinde und die Vereine seinerzeit sehr um den 2008 bewilligten Zuschuss zur Sanierung und Erweiterung der Mehrzweckhalle in Höhe von 183000 Euro gekämpft hatten. Um den Zuschuss erhalten zu können, müssten jedoch sowohl die Sanierungs- als auch die Erweiterungsarbeiten samt aller dadurch notwendigen technischen Veränderungen bis Ende 2012 fertiggestellt sein.

Mit Vereinen besprochen

Eine kürzlich stattgefundene Besprechung mit Vertretern der Vereine, dem Ingenieurbüro und den Handwerkern habe nun ergeben, dass dies von der Gemeinde finanziell nicht zu stemmen wäre. Denn der seinerzeit geplante Anschnitt der Außenwände der Halle für die Verlängerung und den Anbau würde auch die Statik der Halle beeinflussen.

Dies würde die Kosten immens in die Höhe treiben. Bei der Besprechung war man deshalb übereingekommen, auf einen Anbau und die Verlängerung der Halle vorläufig zu verzichten.

Möglichst schnell sollen jedoch neue Fenster eingebaut und das Dach isoliert werden. Durch diese energetischen Baumaßnahmen können die Energiekosten stark gesenkt werden. Außerdem sollen die Toilettenanlagen - ohne die Außenwände der Halle anzugreifen - durch eine behindertengerechte Toilette erweitert werden. Über den Sanitärräumen könnte dann in Eigenleistung ein Probenraum für die Trachtler eingebaut werden, die fürs Platteln dringend einen Holzfußboden brauchen. Für diesen Raum müsste lediglich das Dach im Foyer-Bereich etwas angehoben werden.

Gemeinderat Hans Müller, der sich hier stark engagiert, zeigte mittels Planskizzen, wie diese Umbauten durchgeführt werden könnten. Wenn die Gemeinde - wie bei ähnlichen Arbeiten durch andere Vereine - dem Trachtenverein das notwendige Bauholz spende und die zusätzlich noch benötigten Materialkosten von rund 8500 Euro übernehme, würden die Arbeiten in Eigenleistung ausgeführt, teilte er mit.

Finanziell nicht zu schultern

Einstimmig sprach sich der Gemeinderat dafür aus, die Mehrzweckhalle über mehrere Jahre hinweg zu sanieren und den von der Regierung von Schwaben zugesagten Zuschuss nicht in Anspruch zu nehmen. Denn die Gemeinde kann die Gesamtsanierung in der vorgegebenen Zeit finanziell nicht schultern.

Anschließend gab der Gemeinderat einstimmig sein Einvernehmen zum Bauplan für den Dachausbau am Schützenheim. Dadurch will der Verein im Dachgeschoss vier weitere Schießstände einbauen, die Anzahl im Erdgeschoss dagegen auf sechs verringern.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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