Städtebau
Planung des Wertacher Ortszentrums mit Fokus auf Nachhaltigkeit

Wertach ist einen großen Schritt vorangekommen auf dem Weg, das Ortszentrum zu einem liebenswerten Flecken zu machen: Die vorbereitenden Untersuchungen für eine Sanierung im Sinne der Städebauförderung sind fertig. Die Mängel- und Wunschliste stellte Stadtplaner Dr. Wolfram Ossenberg in der Gemeinderatssitzung vor.

<< Eine geniale Grundlage für alles, was in den nächsten zehn bis 15 Jahren auf uns zu kommt >>, nannte Bürgermeister Eberhard Jehle das vorgestellte Konzept.

Seit Wertach 2007 in das Programm für Städebauförderung gekommen war, hat sich im Ort ohnehin schon einiges getan: Die Umgehungsstraße wurde gebaut, Betriebe wurden verlagert, neue Baugebiete ausgewiesen und ein ganzheitliches Konzept mit Leitzielen für Tourismus, Einzelhandel und Energie entwickelt.

<< Wesentliche Dinge, die in die Voruntersuchungen mit eingeflossen sind >>, wie Ossenberg berichtete. Zehn Ziele zeigte er auf, an deren Umsetzung die Wertacher systematisch arbeiten sollten.

Über allem stehe dabei die Nachhaltigkeit - und die sei nicht nur ganz konkret in energetische Sanierung zu bemessen, sondern auch in einem Konzept der kurzen Wege: Wer sich im Ortszentrum versorgen könne mit Geschäften und Gesundheitseinrichtungen, lasse das Auto gerne stehen.

Bürgerzentrum als Mittelpunkt

Eine verbrauchernahe Versorgung sei Ossenberg zufolge darum ebenso wichtig wie die Schaffung gesunder, generationsgerechter Wohnverhältnisse im Ortszentrum. Ein zentraler Punkt sei auch der Bau eines Bürgerzentrums im Gasthaus << Engel >> als Mittelpunkt der Kultur und Kommunikation.

Schöne Fassaden, die energetische Sanierung öffentlicher und privater Gebäude sowie die zum Verweilen einladende Gestaltung von Plätzen seien ebenso wünschenswert wie die Steuerung des Verkehrs und der Bau von neuen Parkplätzen.

Denn << auch wenn man kurze Wege schafft, wird es weiterhin Autos im Ort geben >>. Weil Wertach künftig Arbeitsplätze sichern wolle, müsse der Ort für Touristen und Betriebe im Gewerbegebiet attraktive Angebote schaffen.

Bis Jahresende müssen die gewünschten Maßnahmen und deren Kosten beziffert werden. Bürgermeister Jehle kündigte an, die Untersuchungsergebnisse zeitnah in einer Ausstellung im Rathaus den Bürgern zugänglich zu machen und mit ihnen durchzugehen.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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