Bürgerversammlung
Neuralgische Punkte in Görisried beseitigt

Im Mittelpunkt des abgelaufenen Jahres stand in der Gemeinde Görisried der Bau der Hornbachsperre. Wie Bürgermeisterin Thea Barnsteiner in der Bürgerversammlung bekannt gab, nutzte die Gemeinde die Möglichkeiten, in diesem Zuge einige weitere neuralgische Punkte im Dorf zu beseitigen. So wurden der Gehweg über die neue Brücke bis zum Musikheim verlängert und der Eingangsbereich an der Mehrzweckhalle behindertengerecht gestaltet. Gleichzeitig wurde die marode Regenwasserableitung vom Schützenheim erneuert. Der Vorplatz und die Parkplätze am Musikheim wurden neu gestaltet.

Bei diesen von der Gemeinde zu finanzierenden Arbeiten sparte diese laut Barnsteiner trotzdem viel Geld, da die Firmen bereits vor Ort waren. Auch der Sportverein profitierte davon mit einer Neugestaltung rund um den Sportplatz.

Zur Haushaltskonsolidierung wurden laut Bürgermeisterin mit den drei Erzieherinnen und drei Kinderpflegerinnen im Kindergarten flexible Arbeitsverträge gestaltet, um auf schwankende Kinderzahlen reagieren zu können.

Die ganztägige Kinderbetreuung werde zunehmend in Anspruch genommen. Vom Bau einer Kinderkrippe habe der Gemeinderat bislang abgesehen. Diese könnte im Bedarfsfall auch im Kindergarten durch Umbauten integriert werden.

Umlage für 106 Schüler

Der Schulverband Unterthingau gliedere sich nun in einen Grundschul- und Mittelschulverband. Der Schulverbund mit Obergünzburg und Friesenried funktioniere gut. Der Altbau des Marktes Unterthingau sei vom Schulverband übernommen und saniert worden.

Der Neu- bzw. Erweiterungsbau soll spätestens zum Jahresende fertig sein. Über die Sanierung der Doppelturnhalle werde noch diskutiert, da sich die Gemeinden eine Sanierung im gleichen Umfang wie bei der Schule nicht leisten können.

Die Schulverbandsumlage 2011 betrug für die Gemeinde bei 106 Schülern (63 in der Grundschule Görisried, 43 in der Mittelschule Unterthingau) 124 169 Euro. Das sind 1171,41 Euro pro Schüler.

Zur Sanierung der Mehrzweckhalle wies Barnsteiner darauf hin, dass die Dämmung im Dachgeschoss durch eine Blitzaktion im vergangenen Dezember erledigt wurde. Es fehlt noch der Bereich oberhalb der Umkleidekabinen.

Barnsteiner bat um Mitteilung, wer dem Gemeindearbeiter hierbei helfen könnte. Denn künftig sollen sich alle Vereine durch Geld- oder Arbeitsleistung an der Halle beteiligen.

Der Austausch der Fenster wurde ins Jahr 2013 verschoben. Danach sollen noch Heizung und Lüftung erneuert und eventuell die Außenfassade gedämmt werden. Der Anbau einer Behindertentoilette und eines Trachtenraums im Obergeschoss soll baldmöglichst starten. Die Sanierung der südlichen Friedhofsmauer ist im Haushalt 2012 eingeplant. Der Neubau des Feuerwehrhauses wurde auf 2016 verschoben.

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