Bürgerversammlung
Marke «GÖ» soll das Dorf Görisried vorwärts bringen

«Die Bürgerversammlung ist eine Rückschau, Information und vor allem eine Vorausschau», sagte Bürgermeisterin Thea Barnsteiner in der Waldbachhalle. Ihr Blick galt wie jedes Jahr der angespannten Haushaltslage, aber auch den positiven Seiten in der Gemeinde. Leider gestalte sich nahezu jede Gewerbeansiedlung im Ort schwierig. Zwei Betriebe erstellten aber Neubauten, eine Tragschrauber-Firma baue nun auch Doppelsitzer. Seitens der Kommune versuche man, ein Grundstück für eine Landebahn zu finden, um den Betrieb am Ort zu halten. Auch alle anderen Firmen würden nach Kräften unterstützt.

Im Haushalt der Gemeinde sind heuer nur 51000 Euro Kreditaufnahme vorgesehen, und der erwartete Überschuss des Kommunalunternehmens werde zur Tilgung verwendet, so Barnsteiner. Sie freute sich, dass mit dem Gewinn bei der Kommunalen Dienstleistungs-GmbH eine höhere Rückzahlung erfolgen kann.

Hallensanierung dringend

Investitionen müssten für den Hochwasserschutz, eine dringend notwendige Sanierung der Mehrzweckhalle und in einigen Jahren für ein neues Feuerwehrhaus erfolgen, sagte die Rathauschefin. Steigen werde in den nächsten Jahren die Umlage an den Schulverband, der die Mittelschule Unterthingau saniere. Für die kommenden Jahre sieht die Gemeindechefin den Erhalt der Grundschule am Ort positiv, zumal 2010 wieder mehr Kinder geboren wurden. Eine Sanierung des Löschwasserteichs in Stadels hob sie als gemeinsame Aktion der dortigen Bürger hervor, die Kosten beliefen sich auf 7500 Euro.

Für die sanierte Mühlenstraße fallen heuer noch Restkosten in Höhe von 17000 Euro an. Den Eigenanteil der Gemeinde beim Hochwasserschutz bezifferte Barnsteiner mit etwa 848000 Euro, dazu komme noch der Grunderwerb. Über den Ablauf des großen Projekts informierte sie die Zuhörer ausführlich.

Energiebewusste Gemeinde

Im vergangenen Jahr ging die Dorfentwicklung «Vision Görisried 2020» in Klausur nach Thierhaupten. Damit sie erfolgreich werde, wurde ein Standort-Exposé für Firmen erstellt. «Die Marke GÖ bekam ein einheitliches Logo, Neubürger erhalten Begrüßungsmappen mit vielen Infos», sagte Barnsteiner. Ein wichtiges Ziel sei eine energiebewusste Gemeinde durch regenerative Stromerzeugung mit Solaranlagen. Auch Einsparungen durch Tausch alter Pumpen und Änderungen bei der Straßenbeleuchtung wären Beiträge.

Einer Verödung des Ortskerns werde mit Schaffung von Wohnraum und Treffpunkten für Jung und Alt entgegengewirkt. Barnsteiner dankte den Arbeitskreisen für das Geleistete.

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