Städtebauförderung
Leerstände auffüllen und Zentren für Kultur und Gesundheit in Wertach schaffen

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Ein Bürgerzentrum für Veranstaltungen, ein Gesundheitszentrum und einen lebendigen Marktplatz mit regelmäßigem Bauernmarkt - das sind einige der wesentlichen Neuerungen, die es in Zukunft in Wertach geben soll.

Seit mehr als zwei Jahren wird in Wertach mithilfe des Städteplaners Prof. Wolfram Ossenberg getüftelt und beraten, wie durch die Städtebauförderung die Entwicklung der Gemeinde vorangetrieben werden kann. Nun kam Staatssekretär Thomas Kreuzer (CSU) zu Besuch, um sich die erarbeiteten Ziele und Maßnahmen anzuhören - und mit in die Staatsregierung zu nehmen. Mit dem Ergebnis zeigte er sich zufrieden: << Sie haben sich viele gute Gedanken gemacht. Das kann eine sehr gute Lösung für Wertach werden. >> Er werde nun ein Arbeitsgespräch mit der Regierung führen, versprach Kreuzer, denn << die Sache muss schlüssig und stimmig sein. Und es muss eine Reihenfolge festgelegt werden. >>

Viele Lücken im Ort

Eines der zentralen Ziele des Konzepts zur Zukunftssicherung Wertachs ist die Nachverdichtung im Ortskern - das heißt, leer stehende Gebäude und landwirtschaftliche Anwesen sollen genutzt werden, um << gesunden und generationengerechten >> Wohnraum zu schaffen. Denn ein großes Problem sind laut Ossenberg die vielen Lücken durch leer stehende Flächen und Häuser im Ortskern.

Straßen und Plätze sollen außerdem behutsam ausgebaut werden, sodass alle Wege behindertengerecht und durchgängig sind und sich auf dem Marktplatz ein lebendiges Zentrum entwickeln kann. Der Gasthof Engel soll ein Bürgerzentrum mit kulturellen Angeboten werden, eventuell will man auch das Heimatmuseum dorthin umsiedeln. Und auch die Wirtschaft wird nicht außer Acht gelassen: << In Wertach mangelt es an kleinen und mittleren Unternehmen >>, erklärte Ossenberg.

Folglich sei das Ziel, weitere Betriebe im Gewerbegebiet bei der Firma Berger anzusiedeln. Auch hier wolle man lediglich eine Lücke füllen und keine neuen Gewerbegebiete ausweisen, betonte Bürgermeister Eberhard Jehle.

Natürlich gibt es noch etliche weitere Maßnahmen, die nach und nach im Rahmen der Städtebauförderung umgesetzt werden sollen. Für ein Hotel soll zum Beispiel ebenso ein Investor gesucht werden wie für das angedachte Gesundheitszentrum, in das zum Beispiel Ärzte, Physiotherapeuten und die Apotheke Einzug halten könnten. Was aus all den Ideen wird, bleibt abzuwarten. Jetzt vertrauen die Wertacher darauf, dass Staatssekretär Kreuzer fruchtbare Gespräche mit der Regierung führt. Und sie sind guter Dinge: << Was wir wollen, ist schließlich eine lebendige Gemeinde >>, so Planer Wolfram Ossenberg.

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