Hornbachsperre
Görisrieder Hornbachsperre: Mit fünf Millionen gegen die Flut

Mit Riesenschritten geht die Hornbachsperre bei Görisried ihrer Vollendung entgegen. Inzwischen sind laut Bürgermeisterin Thea Barnsteiner 95 Prozent der Arbeiten abgeschlossen. Die Einweihung wird voraussichtlich im Oktober stattfinden. Es fehlt noch die Begrünung der Seitenverbauungen. Die technischen Anlagen werden nächste Woche fertig. Im Waldbach wurden am Schützenheim und an der Kreisstraßenbrücke in der Nähe der Metzgerei Hösle je ein Wasserpegel eingebracht. Die Werte werden in ein Gebäude übermittelt, von dem aus die Hornbachsperre gesteuert wird. Bei Bedarf wird dann das Sperrenbauwerk geschlossen.

In den nächsten Tagen werden auch die Geländer und die Absperrung für den Weg auf dem Damm geliefert. Aus Haftungsgründen darf dieser Weg nur von Berechtigten zur Wartung betreten werden. Auch weiter bachaufwärts sind die vom Naturschutz geforderten, ökologischen Maßnahmen bis auf die Begrünung fast fertiggestellt.

Damit wurden für den Gewässerausbau rund 700 000 Euro (Zuschusszusage 45 Prozent) und für den Hochwasserschutz rund 4,35 Millionen Euro (Zuschusszusage 90 Prozent) verbaut. Hinzu kommt noch der notwendige Grunderwerb, den die Gemeinde voll selbst zu tragen hat.

Trotz der widrigen Wetterverhältnisse wurde der vorgeschriebene, enge Zeitrahmen von den ausführenden Firmen nur geringfügig überschritten. Und dies, obwohl wegen der ständigen Feuchtigkeit des Baubereichs viel mehr Zement als ursprünglich vorgesehen eingebracht werden musste. Die Gemeinde ist mit der Arbeit der ausführenden Firmen recht zufrieden. Denn bei Bedarf seien Überstunden gemacht und auch samstags gearbeitet worden, um den Zeitrahmen einzuhalten.

Da die Hochwasserschutzgewerke aus dem Konjunkturpaket bezuschusst werden, muss die Gemeinde den Verwendungsnachweis nämlich noch heuer einreichen. Doch seien Vertreter der Regierung von Schwaben bei einer kürzlichen Begehung ebenfalls mit den Arbeiten zufrieden gewesen, hielt die Bürgermeisterin fest.

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