Tourismus
Einigung nach 25 Jahren: Lückenschluss der Walser Skiwege

Fünfundzwanzig Jahre hat es gedauert. Jetzt wird es in Mittelberg zum Lückenschluss des Skiweges mit dem Heuberg-Parsenn-Skigebiet kommen. Ausschlaggebend dafür, so Bürgermeister Andi Haid, die 'erzielte Einigung' mit den betroffenen Grundstücksbesitzern und die gesicherte Präparierung sowie der Betrieb des Skiweges. Nach der vor Kurzem abgehaltenen Verhandlung nach dem Gesetz für Natur- und Landschaftsentwicklung wurde der positive Behördenbescheid bereits mündlich erteilt. An der Gemeinde liegt es nun, die im Zuge des Verfahrens eingebrachten Auflagen der Behörden zu erfüllen. Unter anderem das Beiziehen einer geotechnischen und ökologischen Bauaufsicht.

Das unterstreicht laut Bürgermeister Haid das "sensible Vorgehen" bei der Realisierung des Projektes. Jetzt wird intensiv an der Planung der Bauausführung gearbeitet, um das geplante Förderband für den kurzen Aufstieg und die Querung zum Schützabühl im unteren Bereich möglichst rasch in die Tat umzusetzen. Bürgermeister Andi Haid gibt aber zu bedenken, dass für eine Fertigstellung des Lückenschlusses noch in diesem Herbst "alles gut zusammenspielen muss".

Man werde alles daran setzen, den Skiweg samt Förderband bereits in diesem Winter in Betrieb nehmen zu können. Der breit gefächerten Forderung nach einer maschinellen Beschneiung in diesem Bereich erteilten die Behörden ebenfalls ihre Zustimmung. Ein "gesicherter Betrieb" der Skigebiet-Verbindung auf Talebene ist damit gegeben, freut sich der Gemeindechef. Die Gemeindekasse wird die Baumaßnahmen finanzieren. Förderband, Schneekanonen und Kühlturm sind Sache der Heuberg Skiliftbetriebe.

Bürgermeister Haid richtet seinen Dank an alle Beteiligten. Damit konnte ein seit 1986 auf der Wunschliste weit oben stehendes Projekt zu einem befriedigenden Abschluss gebracht werden. Mit verantwortlich dafür sieht der Gemeindechef auch die Veränderung des ursprünglichen Projekts.

Die jetzt geplante Querung im Bereich Schützabühl erfolgt durch die Förderbandlösung nicht im sensiblen Gebiet im oberen Bereich des Hanges sondern talseitig weiter unten.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen