Konzert
Das Polizeiorchester Rheinland-Pfalz sorgt in Oy für ein Klangerlebnis erster Güte

Es war ein Hörgenuss der ganz besonderen Art und ein Klangerlebnis allererster Güte, was das 'Polizeiorchester Rheinland-Pfalz' im Rahmen des Euregio-Musikfestivals im Kurhaus in Oy bot. Und das Beste daran: Der Erlös wird für einen guten Zweck verwendet, er geht an den 'Allgäuer Hilfsfonds'. 'Das hat gut getan bis ins Herz hinein', brachte Schirmherr und Bürgermeister Theo Haslach das Konzert, das durchaus noch mehr Zuhörer verdient hätte, auf den Punkt. Er sprach damit den Gästen aus der Seele. Sie dankten den Profi-Musikern und ihrem Leiter und Moderator Christian Küchenmeister mit stürmischem Applaus im Stehen und Bravorufen.

Kein Wunder, denn bei dem Feuerwerk aus hochklassiger und kontrastreicher Musik war für jeden Geschmack etwas dabei. Die Bandbreite reichte von sinfonischer Blasmusik über Oper, Musical, Big-Band-Arrangements und Filmmusik bis hin zu legendären Märschen wie 'Hoch Heidecksburg', 'Radetzky' und dem 'Reitermarsch Opus 428' von Johann Strauss, der erstmals in einem brandneuen Arrangement des Rundel-Verlags zur Aufführung kam.

Dominante Blechbläserklänge im Wechsel mit den brillanten Holzbläsertönen und einem wohltuend einfühlsamen Schlagwerk ließen Werke wie die 'Ouvertüre zur Oper Norma' von Bellini, 'Transcendent Journey' von Rossano Galante oder die Suite aus dem Film 'Henry V' zu einem Erlebnis werden.

Einen grandiosen Höhepunkt bildete die Orchestersuite 'Hymn of the Highlands' von Philipp Sparke mit der Verarbeitung einer virtuosen schottischen Dudelsackmelodie und ihrem ergreifenden Klangteppich im ersten und den rhythmischen Finessen im dritten Satz.

Nicht weniger unter die Haut gingen die Titel mit dem Gesangs-Solisten Frank Häser, der auch Mitglied der Mainzer Hofsänger ist. Mit seiner voluminösen, volltönenden Bass-Stimme verzauberte 'der singende Polizist' die Zuhörerschaft und entführte sie mit 'My Way' und 'New York, New York' in die musikalischen Welten eines Frank Sinatra.

Ebenso gekonnt gab er die Arie des 'Sarastro' aus der Mozart-Oper 'Die Zauberflöte' und bestach beim Musicalhit 'Ol’ Man River' mit sicherer Intonation und einem beachtlichen Tonumfang.

Gleichermaßen spektakulär agierten verschiedene Solisten auf ihren Instrumenten, allen voran der Tubist Gabor Rabi. Mit den 'Variationen für Tuba und Blasorchester' von Antal Farkas beeindruckte er mit einer technischen Virtuosität, die seinesgleichen sucht. Das entlockte sogar dem Dirigenten ein: 'Was soll man zu solch einer Leistung sagen?'

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