Festival
«Go to Gö» erweist sich erneut als beliebtes Event

Für drei Tage steigert das Festival «Go to Gö» die Einwohnerzahl von Görisried um ein Vielfaches. Allein am ersten Wochenende kamen rund 10.000 Musik- und Partyfans in das 15 Meter hohe Zirkuszelt.

An der finnischen Gruppe «Sunrise Avenue» waren die Görisrieder im Vorfeld schon seit Jahren dran. Nun hat es endlich geklappt. Bereits vor Konzertbeginn herrschte reger Andrang an den Kassen. Die Rockfans wollten sich flott vor der Bühne positionieren, um ihren Idolen besonders nahe zu sein. «Es gibt Fans, die wollten an den Tourbus», verrät Josef Guggemos vom Veranstalterteam. Hier ist der Veranstalter gefragt, um die Künstler vor Rummel und Groupies zu schützen.

«Den Nightliner haben wir sauber versteckt», lacht Guggemos. Die Musiker seien auf Tour und wollten schließlich auch ihre Ruhe. Nur so könnten sie entspannt auf die Bühne gehen und ihr Bestes geben. Das hätte mit Arroganz der Band nichts zu tun.

Neu auf Go to Gö ist in diesem Jahr ein großzügig gestalteter Raucherbereich im Freien. Drinnen vergnügen sich die Partygänger in Rockcafé, Vinothek oder am Take-away-Stand. Live-Bilder von der Bühne übertragen große Leinwände und ein Video-Würfel auch in den hinteren Teil des Zeltes. Während der Konzerte ist die Atmosphäre toll, da sind sich die tanzenden und singenden Fans vor der Bühne einig.

Musik und Leute ziehen Steffi an

Steffi aus Kaufbeuren ziehen Musik und Leute nach Görisried, und auch Christoph aus Kempten strahlt: «Es ist einfach eine saugeile Stimmung. Dieses Jahr habe ich noch mehr Kumpels getroffen». Ein alter Go-to-Gö-Hase ist Michael aus Petersthal: «Man kommt jedes Jahr. Dieses Mal wegen Sunrise Avenue und der Stimmung».

Ganz neu auf dem Festival ist Sonja. Sie kam «hauptsächlich wegen Sunrise Avenue». Neugierig war die Sonthofenerin auch auf das Drumherum: «Ich hatte keine Erwartungen, und es hat mir gefallen.»

Laut Guggemos wurde zwar vereinzelt Kritik geäußert, es sei zu laut oder der Eintritt für die Bands zu teuer für Leute, die nur die Party wollen. Doch der Veranstalter sieht sich auch mit Sunrise Avenue auf der richtigen Spur. Das Argument, der Eintritt wäre zu hoch, lässt er nicht gelten. Auf Tournee verlange die Band regulär das Doppelte. Die Preise konnten die Veranstalter von Musikkapelle und Sportverein Görisried nur aufgrund der Helfer aus dem Dorf so niedrig halten.

Noch mehr angesagte Bands

Bekanntlich will Bandscout Guggemos statt üblichem Coverrock angesagte Bands und damit höhere musikalische Qualität. Die Bemühungen darum will er weiter verstärken. Natürlich wären Aufwand und Stress für die 100 bis 150 freiwilligen Helfer geringer, wenn weniger los wäre. Auf der anderen Seite steht der Ehrgeiz, mehr Leute nach Görisried zu locken.

Den Schlusspunkt von «Go to Gö» setzen am Samstag, 7. Mai, Luxuslärm und Bakkushan (Deutschrock).

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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