Go to Gö
10 000 Partyfans im Zirkuszelt in Görisried

Jedes Jahr entsteht auf der grünen Wiese vor Görisried im Ostallgäu ein im Allgäu einzigartiger 'Party-Palast'. Drei Abende lang füllt sich dann das acht Masten zählende Zirkuszelt des Kult-Festivals 'Go to Gö' mit Feierbegeisterten aus nah und fern. Insgesamt rund 10 000 waren es an den ersten beiden Abenden.

Die bisher meist als Rockfestival deklarierte Veranstaltung verzichtete diesmal zum Auftakt am Freitagabend auf Gitarrensoli und harte Riffs. 'Party Total' war das Motto, welches von den vier Bands des Abends, zielstrebig verfolgt wurde.

Die Chartstürmer 'Die Atzen' präsentierten dem bunt gemischten Publikum jede Menge 'Strobopop' und 'Disco Pogo'. Der zweite Headliner, Ballermann-Ikone Mickie Krause, heizte die Stimmung mit seinen Schlagerhits, wie 'Schatzi schenk mir ein Foto' oder 'Zehn nackte Friseusen' ein. Die Gruppen 'Die Stadtaffen' und 'Die Schlagerschlampen' komplettierten den Partyauftakt des Festivals.

Als Rockabend hatten die Veranstalter den Samstag angekündigt. Zu welchem Genre man aber 'Rainer von Vielen' zählen soll, ist durchaus umstritten. Mit seinem selbst ernannten 'Elektro-Punk-Hop' startete das Oberallgäuer Quartett in den zweiten Festivaltag. Während sich das Zelt allmählich füllte, feierte die Fans die Songs der neuen Live-CD der Band ('Live den Lebenden'). Zu späterer Stunde hätten sich wohl weit mehr Musikbegeisterte von der alpenländisch angehauchten Version von Sidos 'Mein Block' begeistern lassen.

'Fun-Metal' nennt man das, was J.B.O. macht. Die fränkische Band verzichtet weitgehend auf die meist düsteren Texten des Metals und fügt stattdessen ihren ganz eigenen 'Blöedsinn' hinzu. In Görisried präsentierte J.B.O. einen Streifzug durch die Hits ihrer über 20-jährigen Bandgeschichte.

Besucher sind textsicher

Egal ob das legendäre Lied über 'Bolle', das mehr als ein Jahrzehnt jüngere 'I don’t like metal' oder eines der Medleys aus zahlreichen weiteren Hits, die Zuschauer bewiesen stets ihre Textsicherheit.

'Einfach einzigartig, was die auf der Bühne abziehen', bejubelt Stefan Bucher aus Reutte (Tirol) beispielsweise den extrovertierten Stil der fränkischen Rocker.

Mit viel Bühnenshow überzeugte auch die Musiker von 'Pull', die mit professioneller Bühnen- und Lichtshow und jeder Menge Coverrock die Stimmung bis in die frühen Morgenstunden anpeitschten.

Das Festival endet am Samstag, 28. April: 'Shark' und 'Troglauer Buam'.

Mehr Bilder von Go to Gö finden Sie unter www.OnlyParty.de

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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