Großer Bruterfolg
Seltene Schwarzstörche bei Ottobeuren geschlüpft

Junge Schwarzstörche im Staatsforst Ottobeuren.
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  • Foto: Harald Farkaschovsky
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Freude bei Förstern und Vogelschützern in Ottobeuren. Gleich acht junge Schwarzstörche sind im Ottobeurer Staatsforst geschlüpft. Von den seltenen Tieren gibt es Schätzungen zufolge nur einige tausend Brutpaare weltweit.

Laut einem Sprecher vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) entwickeln sich die jungen Tiere heuer prächtig. Dies sei auch wichtig, da den Tieren schon bald eine lange Reise in ihr Winterquartier in Westafrika bevorstehe.

Erfolgreiche Arbeit von Staatsforsten und LBV

Bereits seit Jahren arbeiten die Staatsforsten und der LBV an der Schaffung geeigneter Brutplätze für die selten Vögel. Nach schweren Schäden an einem Horst im Jahr 2015, errichtete der LBV beispielsweise einen Kunsthorst, der bereits ein Jahr später erfolgreich angenommen wurde. 

Schwarzstörche sind scheu und selten

Im Gegensatz zum Weißstorch bevorzugen Schwarzstörche geschlossene Wälder als Brut- und Lebensraum. Die scheuen Tiere reagieren besonders empfindlich auf Störungen. Schätzungen zufolge leben in Europa rund 6.000 bis 8.000 Brutpaare - dies ist etwa die Hälfte des Weltweiten Bestandes.

Junge Schwarzstörche im Staatsforst Ottobeuren.
Junge Schwarzstörche im Staatsforst Ottobeuren.
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