Initiative
„Öko-Modellregion Günztal“ legt Grundstein für künftige Arbeit

Die Gemeindevertreter der Modellregion trafen sich nun zur ersten Sitzung: (vorne von links) Markus Koneberg,
Franz Morath, Alfons Weber, Paul Nagler, Projektmanagerin Rebecca Schweiß, Josef Fickler sowie (hinten von links) Maria Bachmayer, Rudolf Rauscher, Gerhard Kraus, Alfred Wölfle, Ulrich Ommer, Lars Leveringhaus, German Fries, Alfred Gänsdorfer, Christa Bail und Dieter Miller. Es fehlte Böhens Bürgermeister Andreas Meer.
  • Die Gemeindevertreter der Modellregion trafen sich nun zur ersten Sitzung: (vorne von links) Markus Koneberg,
    Franz Morath, Alfons Weber, Paul Nagler, Projektmanagerin Rebecca Schweiß, Josef Fickler sowie (hinten von links) Maria Bachmayer, Rudolf Rauscher, Gerhard Kraus, Alfred Wölfle, Ulrich Ommer, Lars Leveringhaus, German Fries, Alfred Gänsdorfer, Christa Bail und Dieter Miller. Es fehlte Böhens Bürgermeister Andreas Meer.
  • Foto: Franz Kustermann
  • hochgeladen von Camilla Schulz

In ihrer ersten Sitzung hat die landkreisübergreifende „Öko-Modellregion Günztal“ Grundlagen festgezurrt. Die Initiative wurde von 15 Kommunen gegründet. Als Koordinatorin und Projektmanagerin wurde von dem Gremium der 15 Bürgermeister die 31-jährige Rebecca Schweiß eingestellt. Sie tritt ab 18. November in einer Bürogemeinschaft mit der Stiftung Kulturlandschaft Günztal in der Ottobeurer Bahnhofstraße 38 ihren Dienst an.

Zu den Projekten von Schweiß zählen laut Allgäuer Zeitung die Förderung des „Günztaler Weiderinds“, Anbau alter Kultursorten aus der Region sowie Stärkung und Bündelung des Ackerbaus im Bereich Speisemarktfrüchte. Zudem will die Modellregion die Schaffung und Pflege von Streuobstwiesen voranbringen und ebenso die Vermarktung der Früchte. Günztaler Bioprodukte sollen verstärkt in der Gemeinschaftsverpflegung und der Gastronomie zum Einsatz kommen.

Für alle aber auch für einzelne Gemeinden können weitere Projekte mit Zustimmung der Lenkungsgruppe entwickelt werden. Zusätzlichen Aufwand für Projekte, die nur einer Gemeinde zu Gute kommen, trage die jeweilige Kommune alleine.

Die Kosten für die Modellregion selbst, die vorerst nur auf zwei Jahre angelegt ist, belaufen sich einer Kalkulation zufolge auf rund 74.000 Euro jährlich. Davon wären 68.000 Euro förderfähig, nach aktuellem Stand fließt ein Zuschuss in Höhe von 75 Prozent dieser Summe vom bayerischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten über das Amt für ländliche Entwicklung Schwaben.

Demnach verbleibt für die 15 Gemeinden Günzach, Obergünzburg, Untrasried, Ronsberg, Böhen, Ottobeuren, Sontheim, Markt Rettenbach, Westerheim, Hawangen, Ungerhausen, Holzgünz, Egg an der Günz, Babenhausen und Kettershausen ein Eigenanteil von rund 23.000 Euro, den die Kommunen gemäß ihrer Einwohnerzahl zum Stand vom Jahresende 2018 aufteilen wollen. 

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe der Memminger Zeitung vom 04.11.2019.

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