Soziales
Zahl der über 80-Jährigen im Landkreis Ostallgäu soll um 50 Prozent steigen

Symbolbild

Wie ist der Pflegebedarf im Ostallgäu? Können die aktuellen Versorgungsangebote den Bedarf abdecken? Wie sollten sie sich weiterentwickeln? All das lässt der Landkreis heuer in seinen 45 Kommunen ermitteln. Die bislang letzte Pflegebedarfsermittlung liegt zehn Jahre zurück.

„Dabei ist der Landkreis verpflichtet, den Pflegebedarf zu erfassen“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker nun bei einer Besprechung der Ostallgäuer Bürgermeister. Unstrittig dabei ist, dass der Pflegebedarf seitdem gestiegen ist.

Das liegt – neben einem weiter gefassten Pflegebedürftigkeits-Begriff – vor allem am demografischen Wandel, sagt Jurist Stefan Mohr, Abteilungsleiter Soziales am Landratsamt. So soll es nach der jüngsten Bevölkerungsprognose bis 2031 im Ostallgäu „über 50 Prozent mehr über 80-Jährige geben“, betont Mohr. „Deshalb ist es wichtig, sich beim Thema Pflege gut aufzustellen.“

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 24.01.2019.

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Autor:

Heiko Wolf aus Kempten

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