Prozess
Ostallgäuer (20) prellt Ausbildungsbetrieb mit falschen Pfandeingaben um 1.780 Euro

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  • Foto: Britta Pedersen (dpa)
  • hochgeladen von Pia Jakob

Weil sich seine Familie offenbar in einer schwierigen finanziellen Situation befand, kam ein 20-Jähriger aus dem nördlichen Landkreis vergangenes Jahr auf die Idee, in seinem Ausbildungsbetrieb Geld zu veruntreuen. Der junge Mann hatte in dem Supermarkt eine Zugangsberechtigung für die Kasse und entnahm aus dieser über Monate hinweg Beträge zwischen 10 und 200 Euro. Insgesamt handelte es sich um 22 Fälle mit einem Schaden von 1.780 Euro. Um seine Taten zu vertuschen, buchte der Ostallgäuer jeweils falsche Pfandauszahlungen ein.

Als Angeklagter vor dem Kaufbeurer Jugendschöffengericht war er jetzt reuig und einsichtig. Er wurde der Untreue schuldig gesprochen, richterlich verwarnt und zu einem dreiwöchigen Dauerarrest verurteilt. Das Gericht ordnete im Urteil auch die Einziehung der Schadenssumme an. Das Geld geht nach Abzug einer bereits erfolgten Wiedergutmachung in Höhe von 240 Euro an das geschädigte Unternehmen. Die Firma hatte dem jungen Mann damals fristlos gekündigt und sich mit ihm auf eine Rückzahlung in 30 Euro-Raten geeinigt. Weil beim Angeklagten aufgrund einer früheren Drogenproblematik Reifeverzögerungen nicht ausgeschlossen werden konnten, kam auf ihn Jugendstrafrecht zur Anwendung. Er akzeptierte das Urteil.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Freitagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kaufbeuren, vom 07.06.2019.

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