Erkrankung
Landratsamt bestätigt einen vierten Coronavirus-Fall im Ostallgäu

Personen sollen sich regelmäßig die Hände mit Seife waschen (Symbolbild).
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  • Foto: Holger Mock
  • hochgeladen von Lisa Hauger

Der insgesamt vierte Fall einer COVID - 19 - Erkrankung ist im Ostallgäu aufgetreten. Es handelt sich um einen 47-jährigen Mann aus Augsburg, der sich in Marktoberdorf aufhält. Er ist positiv auf das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) getestet worden. Das gab das Landratsamt Ostallgäu in einer Mitteilung bekannt. 

Der Mann bemerkte demnach grippeartige Symptome und ließ sich von einem niedergelassenen Arzt testen. Am Samstagmittag wurde der positive Befund dem Gesundheitsamt übermittelt. Der Erkrankte stehe in keinerlei Verbindung zu den bereits bekannten drei positiven COVID – 19 - Fällen in Füssen, heißt es weiter in der Pressemeldung. 

Das Gesundheitsamt im Ostallgäu ermittelt nun intensiv die gemeinsamen Kontakte des Erkrankten. ERr hatte während der Inkubationszeit in verschiedenen Landkreisen Kontaktpersonen. Laut Pressemeldung haben die zuständigen Gesundheitsämter dort die Ermittlungen der Kontakte und Einleitung der weiteren Maßnahmen aufgenommen. 

Das Gesundheitsamt weist in diesem Zusammenhang nochmal darauf hin:

• "Das Gesundheitsamt ermittelt nach den fachlich vorgegebenen Definitionen (RKI) die Kontaktpersonen für die ein relevantes Infektionsrisiko (Kategorie 1) besteht. Diese Personen werden getestet und bleiben auf jeden Fall 14 Tage (Ende der Inkubationszeit) abgesondert zu Hause.
• Andere Kontakte, die sich z.B. im selben Raum aufgehalten haben, aber keinen über 15 Minuten dauernden Kontakt hatten, werden ermittelt. Sollte diese Personen Symptome feststellen, wird empfohlen mit einem Arzt oder einer Klinik telefonisch Kontakt aufzunehmen.
• Angehörige oder Kinder von Kontaktpersonen der Kategorie I, können weiterhin zur Arbeit, Schule oder Kindergarten gehen, solange die Personen der Kategorie I symptomfrei sind,
• Sollten bei einer Person der Kategorie I Symptome auftreten, ist umgehend das Gesundheitsamt zu informieren."

Die Hotline (08342/911-623) des Gesundheitsamts ist weiterhin erreichbar.

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