„Weihnachtsgeschenk“ Corona-Impfstoff
Erste 100 Dosen erreichen das Ostallgäu

Auf dem Bild v. l.: Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner, Alexander Denzel (Kreisverband Ostallgäu des Roten Kreuzes), Nobert Englisch (THW) und Landrätin Maria Rita Zinnecker.
  • Auf dem Bild v. l.: Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner, Alexander Denzel (Kreisverband Ostallgäu des Roten Kreuzes), Nobert Englisch (THW) und Landrätin Maria Rita Zinnecker.
  • Foto: Landratsamt Ostallgäu
  • hochgeladen von Lisa Hauger

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat die ersten 100 Dosen des Corona-Impfstoffes in Empfang genommen. Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner lieferte den Impfstoff gemeinsam mit einem Transporter des THW beim Impfzentrum des Landkreises Ostallgäu in Marktoberdorf an und verschaffte sich dabei auch einen Eindruck von der Einrichtung. Zu den ersten Impflingen werden die Bewohnerinnen und Bewohner des Clemens-Kessler-Hauses in Marktoberdorf zählen.

„Mit der Anlieferung des Impfstoffes können wir nun endgültig starten“, sagte Zinnecker. Man habe diesen Augenblick lange herbeigesehnt, nun sei er endlich gekommen. „Die Lieferung des wertvollen Impfstoffes ist mein schönstes Weihnachtsgeschenk in diesem Jahr. Bedeutet er doch die Chance, dass wir schrittweise wieder in die Normalität zurückkehren können.“

„Die schwäbischen Kreisverwaltungsbehörden haben mit dem kurzfristigen Aufbau der Impfzentren Großartiges geleistet. Das macht mich zuversichtlich, dass auch die Impfmaßnahmen erfolgreich verlaufen und ihren wichtigen Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten werden“, sagte Lohner.

Das Impfzentrum in Marktoberdorf sowie das Impfzentrum in der Stadt Kaufbeuren werden vom Kreisverband Ostallgäu des Bayerischen Roten Kreuzes betrieben.

Priorität insbesondere auf Senioren- und Pflegeheime sowie auf Personen über 80 Jahre

Zunächst werden ausschließlich Personen mit der höchsten Priorität geimpft werden, die besonders schutzbedürftig sind. Dabei handelt es sich um Menschen, die in einem Senioren- und Pflegeheim wohnen oder arbeiten, Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko tätig sind – insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen oder in Rettungsdiensten –, Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen betreuen und Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben. Diese werden persönlich über die Möglichkeit zur Impfung informiert.

Eine Terminvereinbarung in den Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren ist aktuell noch nicht möglich. Der Zeitpunkt, ab dem eine Terminvereinbarung möglich sein wird, wird rechtzeitig öffentlich bekanntgegeben.

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