Schäden auch an privatem Eigentum möglich
Bundeswehr führt im Ostallgäu Übungen durch - Mehrere Gemeinden betroffen

Die Bundeswehr wird in der nächsten Zeit im Ostallgäu Übungen durchführen. (Symbolbild)
  • Die Bundeswehr wird in der nächsten Zeit im Ostallgäu Übungen durchführen. (Symbolbild)
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In der nächsten Zeit werden im Ostallgäu Übungen der Bundeswehr stattfinden. Davon sind größere Gebiete mit mehreren Städten, Märkten und Gemeinden betroffen. Durch die Übungen könnten möglicherweise Sachschäden entstehen. Bürgerinnen und Bürger sollten sich von den Truppen der Bundeswehr fernhalten.

Zeitraum und Gebiet der Übungen

Die Einheiten der Bundeswehr führen im Ostallgäu insgesamt drei Übungen durch. Dabei wird es nicht nur Übungen am Tag geben, sondern in allen drei Zeiträumen auch in der Nacht.

Die erste Übung findet vom 31. Mai 2022 bis zum 2. Juni 2022 statt. Die Zweite beginnt am 7.Juni 2022 und endet am 9. Juni 2022. Der Übungsraum erstreckt sich hauptsächlich auf das Gebiet der Stadt Füssen und der Gemeinde Pfronten.

In der Zeit vom 20. Juni 2022 bis zum 7. Juli 2022 wird es außerdem eine dritte Übung der Bundeswehr im Ostallgäu geben. Von dieser Übung ist wohl ein größeres Gebiet betroffen. Dazu zählt das Gebiet der Städte Füssen, Marktoberdorf, der Märkte Irsee, Kaltental, Nesselwang, Obergünzburg, Ronsberg, Unterthingau und der Gemeinden Aitrang, Baisweil, Bidingen, Biessenhofen, Eggenthal, Eisenberg, Friesenried, Germaringen, Görisried, Günzach, Hopferau, Kraftisried, Lechbruck a. S., Lengenwang, Mauerstetten, Oberostendorf, Osterzell, Pfronten, Pforzen, Rettenbach a. A., Rieden, Rieden a. F., Roßhaupten, Ruderatshofen, Rückholz, Seeg, Stötten a. A., Stöttwang, Untrasried, Wald, Westendorf. Wo die Übungen dann ganz genau stattfinden, ist allerdings laut dem Landratsamt Ostallgäu offen.

Bevölkerung sollte Vorsicht walten lassen

Der Bevölkerung wird nahegelegt, sich von den Einrichtungen der übenden Truppen fernzuhalten. Das Landratsamt weist besonders auf die Gefahren hin, die von liegen gelassenen Sprengmitteln, Fundmunition und Ähnlichem ausgehen, sowie auf die Strafbestimmungen nach dem Sprengstoffrecht weist das Landratsamt besonders hin.

Es können Schäden entstehen

Obwohl die Truppe der Bundeswehr bemüht sein wird, Schäden an privatem und öffentlichem Eigentum zu vermeiden, ist es nicht ganz ausgeschlossen. Bürger und Bürgerinnen sollten Ersatzansprüche für eventuelle Schäden deshalb sofort der Gemeinde anzeigen. Zur Unterstützung der Gemeinden, und nicht zuletzt im eigenen Interesse, wird den Betroffenen empfohlen, sich - soweit möglich - die Kennzeichen der eingesetzten Manöverfahrzeuge zu notieren.

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