Skilanglauf
Standesgemäßer Erfolg

Schweren Herzens entschieden die Verantwortlichen der Langlauf-Abteilung des TSV Buchenberg, die Allgäuer Meisterschaft von der heimischen Willibaldloipe nach Oberstdorf zu verlegen. Im Langlaufstadion im Ried durften rund 230 Teilnehmer (zusammen mit den Nachwuchsläufern der Mini-Tournee) auf der Strecke antreten, auf der im Januar die Weltcup-Rennen der Tour de Ski über die Bühne gegangen waren. Sebastian Eisenlauer (20/Sonthofen) wusste schon damals zu überzeugen. Der Allgäuer Meistertitel über die 10km-Distanz war für den Nationalkaderathleten nach überstandener Krankheit nur Formsache. Bei den Frauen (5km) gewann Kathrin Schratt (17/Buchenberg).

Hektik beim Wachsen

TSV-Abteilungsleiter Tobias Brack (31) nahm den Ortswechsel locker: «Es gab keine Probleme und die Oberstdorfer haben uns sogar Helfer zur Verfügung gestellt. Schön, dass wir Vereine so zusammenhalten.» Das Wetter spielte ebenfalls mit. «Am Samstag war es perfekt. Auch Sonntag hatten wir Glück. Morgens hatte es ja noch geregnet», sagte Brack, der alle Läufer selbst per Pistole auf die Strecke schickte. Trubel wie beim Weltcup gab es im Ried diesmal nicht, aber reger Betrieb herrschte an beiden Tagen vor allem an den diversen Wachsstationen. Bis kurz vor dem Startschuss ließen selbst die Schüler ihre Skier präparieren. Fredl Bär (58) musste mit seinem Team vom TSV Buchenberg 21 Paar für die Staffelrennen am Sonntag vorbereiten. Trotz des Regens sah er keine Probleme.

«Der Schnee hat 0 Grad, das passt», sagte er. Die richtige Mischung fand er tatsächlich. Der TSV holte sich den Staffeltitel bei den Männern, die Frauen wurden Zweite.

Vor allem bei den Männern war das Niveau hoch. Sebastian Eisenlauer war ein Kandidat für die gleichzeitig stattfindende Nordische Ski-WM in Oslo. Aber eine «hartnäckige Erkältung» hatte ihn für drei Wochen aus dem Verkehr gezogen. «Hier galt es, mir den letzten Schliff für den Rest der Saison zu holen», sagte er nach seinem erwarteten Sieg. «Ganz zufrieden bin ich aber nicht. Der Vorsprung war mit vier Sekunden doch recht knapp», sagte er. Im Continental Cup will er nun wieder angreifen. Knapp hinter Eisenlauer kamen mit Alexander Wolz (20/Buchenberg) und Samson Schairer (18/Oberstdorf) zwei weitere starke Läufer ins Ziel.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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