Special Wintersport im AllgäuSPECIAL

Vierschanzentournee
Allgäuer Karl Geiger gewinnt Auftaktspringen in Oberstdorf

Skispringer Karl Geiger kam nach einem positiven Corona-Test rechtzeitig zur Vierschanzentournee aus der Quarantäne. (Archivbild)
  • Skispringer Karl Geiger kam nach einem positiven Corona-Test rechtzeitig zur Vierschanzentournee aus der Quarantäne. (Archivbild)
  • Foto: Ralf Lienert
  • hochgeladen von Holger Mock

Der Oberstdorfer Karl Geiger hat das Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf gewonnen. Nach einem starken ersten Durchgang hatte Geiger (127m) bereits geführt. Auch im zweiten Durchgang gelang im ein starker Sprung auf 136,5 Meter. Der Sprung reichte aus, um den Angriff des Polen Kamil Stoch (125m/132,5) im zweiten Durchgang abzuwehren. Der zweimalige Turniersieger Stoch hat am Ende knapp drei Punkte Rückstand auf Geiger. Dritter wurde der Norweger Marius Lindvik (126,5m/135,5m). Ebenfalls erfreulich für das deutsche Team: Markus Eisenbichler konnte sich im zweiten Durchgang stark verbessern und landete am Ende auf Platz fünf.

Geiger führt nach erstem Durchgang

Nach dem Test-Chaos der vergangenen Tage konnte die Vierschanzentournee am Dienstag in Oberstdorf erst richtig starten. Der Allgäuer Karl Geiger führte das Feld bereit nach dem ersten Durchgang an. Die Bedingungen waren besser als am Montag bei der Qualifikation.

Qualifikation am Montag

Der Oberstdorfer war rechtzeitig zum Springen in seiner Heimat aus der Quarantäne entlassen worden. Vor etwa eineinhalb Wochen war der Skispringer positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bei der Qualifikation am Montag hatte er es bei starkem Schneefall und schlechten Windverhältnissen schwer gehabt. Er sprang 114 Meter und landete damit auf Platz 14.

Test-Chaos bei der Vierschanzentournee in Oberstdorf - Qualifikation wird nicht gewertet

Die Corona-Pandemie hat die Planung schon vor Beginn der Springen durcheinander gebracht. Das polnische Team wurde nach einem positiven Testergebnis von Skispringer Klemens Muranka und das gesamte polnische Team zunächst vom Auftaktspringen ausgeschlossen. Dann durfte die Polen doch noch teilnehmen, hatten aber die Qualifikation für das Auftaktspringen verpasst, weshalb diese jetzt nicht gewertet wurde.  

Deshalb fand das Springen in Oberstdorf anders als gewohnt statt. Es gab keine KO-Duelle, bei denen sonst zwei Springer im ersten Durchgang gegeneinander gesprungen sind und einer weiterkam. Stattdessen sprangen im ersten Durchgang alle 62 Skispringer hintereinander. Die besten 30 durften im Finaldurchgang ein zweites Mal auf die Schanze.

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