Ermittlungen
Ausgebrannter Smart im Oytal: Besitzer hat Auto angezündet und stehen gelassen

Das in den Oberstdorfer Bergen gefundene, ausgebrannte Autowrack ist am Donnerstag von Mitarbeitern des Oberstdorfer Bauhofs ins Tal gebracht worden.

Der Mann, bei dem Anhaltspunkte für eine psychische Krankheit vorliegen, befindet sich mittlerweile in einem Bezirkskrankenhaus. Nach der Vernehmung stellt sich der Ablauf für die Polizei wie folgt dar. Die am abgebrannten Fahrzeug gefundenen Kfz-Kennzeichen stahl der Unterallgäuer am 5. November in Ulm und brachte sie anschließend an seinem Smart an.

In der Nacht zum 6. November fuhr der 30-Jährige mit seinem Auto 'unmotiviert ins Oytal, an dessen Ende sein Wagen in dem ausgetrockneten Bachbett hängen blieb', teilt die Polizei mit. Daraufhin steckte er sein Fahrzeug mit einem Feuerzeug an und setzte seinen Weg zu Fuß fort. Kurz darauf geriet er abseits eines Wanderweges in Bergnot.

Durch Hilferufe machte er vormittags einen zufällig vorbeikommenden Bergwanderer auf sich aufmerksam. Dieser verständigte die Bergwacht. Mit Hilfe des Rettungshubschraubers Christoph 17 retteten Oberstdorfer Bergwachtler den 30-Jährigen im Steilgelände der Höfats-Ostwand. Der Mann trug ein T-Shirt und eine Leinenhose.

Er war an der Schulter verletzt und wurde ins Immenstädter Krankenhaus gebracht. Der Wanderer Peter Brög, 58, aus Kempten entdeckte am Sonntag, 8. November, nach einer Tour an der steilen Höfats .

Er informierte die Polizei in Kempten, die Ermittlungen begannen. Der 30 Jahre alte Besitzer des Wagens ist polizeibekannt. Nach Informationen unserer Zeitung ist er unter anderem wegen Diebstahls- und Verkehrsdelikten in Erscheinung getreten.

Mit geländegängigen Fahrzeugen wurden die Überreste des Smart von der abgelegenen Stelle. Außerdem hat die Polizei am Mittwochabend den 30-jährigen Fahrzeughalter vernommen.

Autor:

Claudia Goetting aus Kempten

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