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Vierschanzentournee in Oberstdorf: Über 40.000 Besucher feiern friedlich

Über 40.000 Menschen haben an beiden Veranstaltungstagen bei der Vierschanzentournee in Oberstdorf friedlich gefeiert und die Sportler angefeuert.
  • Über 40.000 Menschen haben an beiden Veranstaltungstagen bei der Vierschanzentournee in Oberstdorf friedlich gefeiert und die Sportler angefeuert.
  • Foto: Dominik Berchtold
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Das Resümee der Polizei für das diesjährige Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf fällt durchweg positiv aus. Zu größeren Sicherheitsstörungen kam es nicht.

Rund 25.500 Zuschauer besuchten am Sonntag, 30.12.18, laut Veranstalter die ausverkaufte WM-Skisprungarena in Oberstdorf. Die Stimmung war sehr gut und so wurden vom feiernden Publikum bei trockener Witterung die teilnehmenden, internationalen Topathleten zu Höchstleistungen angefeuert. Über 40.000 Wintersportfans kamen an beiden Veranstaltungstagen nach Oberstdorf. 

Nur in sehr wenigen Fällen war ein Einschreiten der eingesetzten Polizeikräfte notwendig. Ein 22-Jähriger schaffte es wegen seiner hohen Alkoholisierung nicht mehr, vor Veranstaltungsbeginn ins Stadion zu kommen. Er scheiterte bereits am Einlass. Gegen den Platzverweis wehrte er sich nicht.

In einem Fall wurde beim Auftaktspringen am Sonntag eine Person während des Springens aus dem Stadion verwiesen. Der 23-jährige Mann hatte den im Stadion eingesetzten Polizisten „Sieg Heil“ zugerufen. Ihn erwartet nun eine Anzeige. 

In einem anderen Fall wurde einem Besucher beim Verlassen des Stadions von bislang unbekanntem Täter der Geldbeutel entwendet. Die Ermittlungen laufen.

Verkehrsbeeinträchtigungen

Wegen des provisorischen Fußgängersteges über die Trettach kam es nach Veranstaltungsende zu einem zwischenzeitlichen Rückstau der Veranstaltungsbesucher im Bereich der Roßbichlstraße. Die Parkplätze der Nebelhornbahn und am Oybele mussten kurzfristig gesperrt werden, um eine Trennung von Fußgängern und Kraftfahrzeugen gewährleisten zu können. Durch diese Lösung gelang es an beiden Veranstaltungstagen einen sicheren Heimweg der Fußgänger zu ermöglichen. Gleichzeitig beschränkten sich die Behinderungen am Samstag auf knapp 30 Minuten und am Sonntag auf eine knappe Stunde.

Auf der B19 zwischen Fischen und Oberstdorf kam es bei der Abreise zu geringen Staus. Viele Besucher reisten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an und entspannten so die Verkehrssituation. 

Die Einsatzmaßnahmen sowohl in Bezug auf die Sicherheit im Stadion, als auch im Verkehrsbereich waren für die Polizei ein erneuter Testlauf für die anstehende Nordische Ski Weltmeisterschaft. Die Videoüberwachung besonders wichtiger Orte hat sich erfolgreich bewährt. Die Zusammenarbeit zwischen dem Veranstalter, seinen vielen ehrenamtlichen Helfern und der Polizei verlief einvernehmlich und kooperativ.

Autor:

Camilla Schulz aus Memmingen

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