Schaden
Unfallflucht vorgetäuscht: 52-jähriger will 1.500 Euro über Versicherung abgelten

Gestern Abend versuchte ein 52-jähriger Mann mit seinem Pkw aus einer Parklücke auf dem Pendlerparkplatz am Bahnhof rückwärts auszufahren. Dabei geriet er offensichtlich selbstverschuldet an die Stoßstange eines hinter ihm geparkten LKWs.

Er verständigte dann selber die Polizei und gab den Beamten gegenüber an, dass sein Fahrzeug offensichtlich durch ein Wendemanöver des LKWs angefahren worden sei. Das Spurenbild bei der Unfallaufnahme und widersprüchliche Angaben erhärteten den Verdacht, dass der Mann nicht die Wahrheit preisgab.

Als letztlich das Tageskontrollblatt des LKWs überprüft wurde aus dem man herauslesen konnte, das besagtes Fahrzeug seit dem spät Nachmittag nicht mehr bewegt wurde, legte der Mann ein Geständnis ab. Der Schaden, den er über die Versicherung abgelten wollte, lag bei ca. 1.500 Euro.

Für diesen muss er nun selber aufkommen und zusätzlich mit einer Strafanzeige wegen Vortäuschen einer Straftat rechnen.

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