Alpabtrieb
Zwölf Herden mit 1400 Rindern zum Viehscheid in Obermaiselstein getrieben

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Rund 1400 Stück Vieh zogen in zwölf Herden von den Alpen ringsum hinunter nach Obermaiselstein – und ein Vielfaches an zweibeinigem Publikum stand den stolzen Hirten mit ihrem Vieh Spalier bis hinein zum wie immer sehr großzügig eingerichteten Scheidplatz mitten im Dorf. Sieben Kranzrinder hatte der Scheid vorzuweisen, eines schöner als das andere: Ein prächtiger Abschluss der Viehscheidsaison. Als besonderen Gast begrüßte Bürgermeister Peter Stehle heuer Karin Seehofer, die Ehefrau des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Sie hatte zuvor die Gschwendalpe bei Ofterschwang besucht.

Rund um die mit prächtigem Kopfschmuck verzierten Rinder bildeten sich große, fotografierende Menschentrauben. Das Wetter meinte es gut mit den Maiselsteinern. So war es nicht verwunderlich, dass sich an den Hängen rund um den Platz mehr und mehr Sonnenhungrige niederließen, um das Geschehen aus erhöhter Perspektive zu genießen.

Schwerstarbeit an den Zapfhähnen

Nebenan stand das große Festzelt mit einem den Besuchermassen angemessenen riesigen Außenbereich für die durstigen und hungrigen Kehlen. Der traditionelle 'Ochs’ am Spieß' war dann auch in rekordverdächtiger Zeit aufgebraucht und die Zapfer an den Bierhähnen hatten Schwerstarbeit zu verrichten.

Die zahlenmäßig größte Herde mit knapp 300 Stück kam mit der Alpe Schattwald/Rohrmoos zum Schluss – leider heuer ohne Kranzrind. Ebenso mussten sich die Alpen Osterberg, Lochbach, Gund und die Freiberger Alpe ohne ein geschmücktes Leittier begnügen.

Auf diesen Alpen musste jeweils der Verlust eines Tieres beklagt werden. Die weiteren eintreffenden Alpen – alle mit Kranzrind – waren Grasgehren, Schönberg, Hörnle, Dinjörgen, die Mittelalpe, Schwabenalpe und Kellers Alpe.

Bernhard Hartl hatte als Hirt von Schattwald zwar keinen Kranzschmuck vorzuweisen, konnte aber mit einer Besonderheit aufwarten: Karin Seehofer stand ihm beim Ausscheiden am Gatter zur Seite. Womit wieder einmal bewiesen wurde, dass der Obermaiselsteiner Viehscheid jedes Jahr mit namhafter Prominenz aufwarten kann.

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