Hilfe
Wasserprojekt des Vereins «für Afrika» im Senegal läuft an

Einen besonderen Gast konnte der Vorsitzende des Vereins «Hilfe für Afrika - Wasser für Senegal», Franz Bickel, bei der Jahreshauptversammlung begrüßen. Der Projektleiter aus dem Senegal, Abdourahim Sall, war gekommen. Sall setzt die vom Verein in Deutschland beschlossenen Hilfsprojekte in seinem Mutterland um.

Der Verein, mit Sitz in Oberstdorf, hat seit der Gründung vor 19 Jahren in 65 Dörfern im Senegal konventionelle Brunnen und zahlreiche Schuleinrichtungen gebaut. Der Vereinsvorsitzende informierte die Mitglieder über die aktuellen Projekte und die Ergebnisse seiner letzten Projektreise in den Senegal.

Dabei berichtete er auch über neu vorgebrachte Wünsche von Dörfern zum Bau von konventionellen Brunnen und des Projektpartners, Abbé (Pfarrer) Raphael Wade, zum Bau einer Kranken- und Entbindungsstation in seiner Mission in Khombole.

Das bisher größte Projekt des Vereins, ein Bohrbrunnen mit Wasserturm, zur Versorgung von rund 15000 Bewohnern in 27 Dörfern am Rande der Sahelzone ist vor kurzem in Betrieb gegangen. Vorerst werden allerdings nur fünf Dörfer mit dem kostbaren Nass versorgt.

Den aktuellen Sachstand und Hintergründe zu diesem Projekt erfuhren die zahlreich erschienenen Mitglieder von dem für Brunnen zuständigen Referenten des Vereins, Rupert Kalchschmid.

Patenschaften weiter wichtig

Die Schulreferentin des Vereins, Heike Messenzehl, informierte ebenfalls über ihre Reise, die sie mit Beisitzerin Jutta Steinhübl und Vertretern hiesiger Schulen machte. Sie berichtete über verschiedene Schulen, die vom Verein gebaut bzw. unterstützt wurden.

Mit den Dorfbewohnern hofft sie, dass die bereits von der Vorstandschaft beschlossenen Schulbaumaßnahmen baldmöglichst verwirklicht werden. Voraussetzung ist jedoch die Bezuschussung durch das Entwicklungshilfeministerium. Natürlich brachte sie auch neue Schulwünsche mit. Sie besuchten die Patenkinder und nahmen Briefe für die Paten in Deutschland mit.

Die Patenschaften werden in Zusammenarbeit mit Abbé Raphael abgewickelt. Seine dringende Bitte um Übernahme weiterer Patenschaften gab sie mit einem eindringlichen Appell an die Anwesenden weiter.

Besonders erwähnte Messenzehl den Wasserlauf der Grundschule Oberstdorf zugunsten eines bereits geplanten Schulbaus, der einen stattlichen Spendenbetrag erbrachte. Kassiererin Steffi Berktold berichtete detailliert über die Einnahmen und Ausgaben des Vereins.

Daraus war auch ersichtlich, dass der Verein auf gesunden, finanziellen Beinen steht und ausreichend Rücklagen für den Weiterbau des Großprojekts vorhanden sind. Mit Unterstützung des Entwicklungshilfeministeriums sind auch die geplanten Schulbauten möglich. Bei den turnusmäßigen Neuwahlen wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt.

Informationen über den Verein gibt es auch im Internet unter

www.wasserfuersenegal.de

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