Kommunikation
Vier Digitalfunkmasten in Oberstdorf geplant

Vier Digitalfunkmasten sollen in Oberstdorf die Versorgung für Feuerwehr, Polizei, Bergwacht und Rettungsdienst sichern. Die Mitglieder des Gemeinderats befassten sich jetzt mit der bauplanungsrechtlichen Zulässigkeit der geplanten Standorte und stimmten mit 13 zu 6 Stimmen für die Umsetzung des Projekts. <%IMG id='1146725' title='Rat'%>

Die Funkmasten an der Enzianhütte, am Söllereck, am Christlessee und an der Käseralp seien planungsrechtlich privilegiert, weil sie nur dort den Empfang in den Gebirgstälern sichern. Im Vorfeld war es in zahlreichen Verhandlungsrunden und Ortsbegehungen gelungen, die Zahl der ursprünglich geplanten acht Standorte im Oberstdorfer Gemeindegebiet auf vier zu reduzieren. So werden beispielsweise jetzt im Rohrmoos und an der Mindelheimer Hütte keine Sendemasten errichtet.

Vertreter des Freistaats hätten nachgewiesen, dass mit den vier Standorten das Gemeindegebiet zu 96 Prozent abgedeckt wird, erklärte der zweite Bürgermeister Fritz Sehrwind (CSU). Doch obwohl die Expertengruppe aus dem Innenministerium extra angereist war, um das Projekt mehreren Vertretern des Gemeinderates zu erläutern und Verhandlungen über die Standorte zu führen, gab es vor der Abstimmung eine kontroverse Diskussion über den Digitalfunk. Die analogen Netze der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) sind veraltet. Bis Ende 2015 ist geplant, dass Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und Bergwacht einheitlich über Digitalfunk kommunizieren.

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