Tourismus
Tourismus in Oberstdorf - Strategien für die Zukunft

Seit diesem Winter formen die Oberstdorfer und Walser Bergbahnen und Touristiker eine Ski-Allianz, in der Marketing-Budgets gebündelt werden, um effektiver für die Skiregion zu werben. Trotzdem liegt ein schwieriger Winter hinter den Beteiligten. Zwar befindet sich das Niveau von Übernachtungen und Meldungen weiter auf hohem Niveau, aber die Zahlen gingen zurück.

Nur wenig Schneefall im Winter

Der Schneefall im vergangenen Winter habe in etwa einem Drittel eines Normalwinters entsprochen, sagt Augustin Kröll, Vorstand der Kleinwalsertaler Bergbahn AG. Deswegen habe allein die künstliche Beschneiung die Saison gerettet. Die Bergbahnen haben laut Kröll rund fünf Millionen Euro im vergangenen Winter in Kunstschnee investiert. Insgesamt spricht Kröll von einem «durchwachsenen Ergebnis». In den beschneiten Gebieten habe es fantastische Bedingungen gegeben, in den Gebieten ohne Beschneiung habe das Angebot stark gelitten.

Auch für Heim liegt der Schlüssel zum Erfolg in der Schneesicherheit. «Dieses Leistungsversprechen werden wir in Zukunft abgeben müssen», sagt der Walser Touristiker. Entscheiden sei darüber hinaus, ein zusammenhängendes Skigebiet zu entwickeln. Im Kleinwalsertal sind rund 50 Prozent der Winterurlauber Skifahrer, in Oberstdorf liegt diese Zahl zwischen 20 und 25 Prozent. Die Wertschöpfung bei einem Wintersportler im Tal liege am Tag bei 124 Euro, so Heim.

Die Zusammenarbeit zwischen Oberstdorf und dem Kleinwalsertal sei die «wichtigste Schiene», sagt Thaumiller. «Das ist eine zukunftsweisende Kooperation.» Man müsse auch in Zukunft den Vorteil der länderübergreifenden Destination nutzen. «Nur gemeinsam sind wir stark», betont die Kurbetriebsleiterin. Das bestätigt auch Marco Heim: Die Zusammenarbeit sei der richtige Weg. «Da wächst zusammen, was zusammengehört.»

Ein Problem liegt für Thaumiller darin, dass viele Vermieter die Angebote nicht kommunizieren. Die Gäste seien nicht gut informiert. Um das zu verbessern, sollen laut Thaumiller die Schulungen und Gespräche mit den Vermietern weiter intensiviert werden. Den Auftakt bildet derzeit eine Dialogwoche. Alle Abteilungen von Oberstdorf Tourismus stehen noch bis Freitag, 20. Mai, den Vermietern für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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