Wintersport
Skigebiet Grasgehren hat bereits im Oktober geöffnet

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Das Skigebiet Grasgehren ist bekannt dafür, dass die Lifte hier früher laufen als anderswo. Und in diesem Jahr sorgte das Wetter für einen kleinen Rekord: 'Es ist der früheste Start in die Skisaison, seit ich hier oben Liftbetreiber bin', sagt Geschäftsführer Berni Huber. Ab Samstag sollen zumindest die beiden Lifte direkt unterhalb des Riedberger Horns laufen.

Schon am Freitag kamen die ersten Pistenskifahrer und wollten die guten Schneeverhältnisse nutzen, doch sie mussten ihre Ski mangels laufenden Lifts noch im Kofferraum lassen. Schlechte Laune kam aber nicht auf: Eine kleine Schneeballschlacht oder ein Spaziergang bei Kaiserwetter boten einen guten Ausgleich.

Leichter hatten es da die Tourengeher: Einfach die Felle unter die Ski schnallen und aus eigener Kraft nach oben steigen, lautete hier die Devise. Auch diese Wintersportler profitierten von der Arbeit von Herbert Greif und seiner Pistenraupe. Wer die Saison nicht gleich mit einer Tiefschnee-Abfahrt starten wollte, konnte so auf einer präparierten Piste wieder nach unten schwingen.

Greif war seit Donnerstag mit seinem Gefährt unterwegs, um den Schnee zu verfestigen und so für eine gute Unterlage zu sorgen. 'Wir waren selbst überrascht, wie viel Schnee liegt', sagt er. Bis zu 80 Zentimeter wurden im Skigebiet gemessen. Im Laufe des Freitags wurden dann noch die Liftstützen abgepolstert und heute kann’s losgehen. Ob der jetzige Schnee schon reicht, um die Lifte den ganzen Winter durchgehend laufen zu lassen, hängt natürlich vom Wetter ab. 'Aber wenn’s gehen würde, dann freuen wir uns natürlich', hofft Huber.

Auch ein paar Kilometer weiter in Balderschwang waren schon die ersten Wintersportler unterwegs – die Langläufer. Wer gestern auf der frisch gespurten Loipe seine Bahnen zog, befand sich in ungewöhnlich guter Gesellschaft. Neben Johannes Rydzek, dem Zweiten des Gesamtweltcups der nordischen Kombinierer in der vergangenen Saison, war auch die norwegische Nationalmannschaft unterwegs. Angesichts dieser hohen Leistungsdichte musste sich Otto Normallangläufer nicht wundern, wenn er immer wieder mal überholt wurde.

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